Monatsarchiv für März 2008

Moonlight Shopping

Gestern hatten in Braunschweig die Geschäfte bis Mitternacht offen. Ein Grund, hinzufahren und einmal mehr shoppen zu gehen, obwohl man meinen sollte, dass ich in der Stadt schon alles gekauft habe, was interessant wäre.
moonlightband.jpgWeit gefehlt. Der Erfolg meiner Shoppingtour zeigt sich in zwei Paar Chucks (für 15 Eus each!), zwei psychodelischen Schweißbändern, zwei Blöcken genau wie ich sie haben wollte und zweimal Haarpflegeprodukte. Hinzu kam noch einmal durchfressen bei Subway und dann noch in die Eisdiele… nie wieder Erdbeeren!
Vom Showprogramm hab ich eigentlich nicht so viel mitgekriegt (zumindest nicht das, was ich interessant gefunden hätte), aber das war eigentlich auch nicht tragisch.
foto0089.jpgDas einzige, was ich vergessen habe, war schwarze Farbe für meine Haare. Das Directions Ebony, das ich von Steffi übernommen habe, hat sich als faszinierendes Rot entpuppt, das in meinem Pony gemischt mit dem Lila eine nette Farbgebung ergibt, im Ansatz im Schwarz dann aber doch wieder seltsam aussieht. Na, ich muss ja eh noch zum Friseur (erwähnte ich ma, dass ich es HASSE, zum Friseur zu gehen? Wäh.)
Aber der Pony sieht toll aus!

Ich hab

ein Vorstellungsgespräch!!!!

….und eine 1 in Englisch, aber das ist ja nichts Neues *g*
Ende der Durchsage

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Stalkerkurzfassung

Für die, die es interessiert, was die Festivals für dieses Jahr sein werden:

Masters of Rock, Vizovice. Again. Der neue Rucksack und der bald neue Schlafsack werden mir gute Freunde dabei sein. Die Thermotasse vermutlich eher nicht.
mor1.jpg

Hellter Skelter, Peine. Metal in Peine? Hin! Sabaton, ich komme. und dann nochmal aufm Masters of Rock… Ich werde der fanatische Groupie mit den lila Haaren sein. Gut, dass ich nicht auch noch eine Karte fürs Wacken habe.
hellterskelter.jpg

Obwohl - DA kommen wenigstens Nightwish hin. Nach der spontanen Finanzspritze weiß ich nun, dass ich mir das Konzi hätte leisten können und ärgere mich noch mehr, nicht hingegangen zu sein. Überwunden? Meiner schlechten Laune in letzter Zeit nach zu urteilen noch nicht. Gnah. Nächstes Mal hör ich auf mein Gefühl. Aber das sag ich ja immer.

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Arg.

Manche Dinge sind einfach zu frustrierend, um sie zu bloggen. Und dann werden sie so unglaublich frustrierend, dass sie doch wieder einen Blogeintrag wert werden.
Gestern also war das NightwishKonzert in Hannover, und bis zuletzt musst ich mir immer wieder die Gründe aufzählen, warum ich nicht hinwollte: zu teuer, zu große Halle, zu unpersönlich, kanns Suhsi Patrol Konzert nicht überbieten…
Schlussendlich, als es zu spät war, hab ich mich dann doch geärgert, nicht hingegangen zu sein. Und meine Laune sank und sank und sank. Muss ich erwähnen, dass ich zusätzlich noch eine Absage gekriegt habe? Adios Regensburg.
Es gibt unterschiedliche Absagen, die mich auch unterschiedlich berühren. Vom Text mal ab - der ist bei allen doch sowieso Standart. Daran bin ich schon gewöhnt. Man merkt aber auch schnell, wie viel man als Bewerber eigentlich wirklich wert ist. Viele sind wenigstens persönlich unterschrieben - das mag ich. Mindestens eine hab ich vorhin wiedergefunden, wo die Unterschrift mitgedruckt ist, aber wenigstens noch so, dass man glauben mag, dass sie einfach nur zuviel zu tun haben.
Gestern bekam ich eine zurück, wo die Unterschrift dermaßen schlecht reinkopiert ist, dass man deutlich sehen kann, dass sie gescannt und gedruckt wurde. Man muss kein Grafiker sein, um die vielen Pixel zu deuten. Sowas, find ich, gibt einem einmal mehr den Hinweis, dass man es nicht wert ist, in dem Betrieb zu schreiben. Und natürlich haben die meinen Namen falsch geschrieben. Ja, okay, er ist exotisch. Aber wenn an die zehnmal in den Unterlagen der gleiche Name steht, wird es wohl kein Tippfehler sein, oder? Herzlichen Dank auch.
Getoppt wird das ganze nur noch durch die nette Email-Absage auf eine schriftliche Bewerbung mit dem Hinweis, dass ich einen frankierten Rückumschlag senden solle, wenn ich meine Unterlagen wiederhaben wolle. Na danke. Ihr habt inseriert, schon vergessen? Dann habt wenigstens die Güte, uns armen Arbeitsuchenden die Sachen zurückzuschicken. Das ist sowieso schon teuer genug.
Wir kreiseln also weiter um das Thema Ausbildung, und auf jede Absage setze ich in Gedanken einen Stempel mit dem wahren Grund: kein Führerschein.
Wenn das dieses Jahr nichts wird, bleibt mir nichts anderes übrig, als ihn zu machen. Wovon? Na auf die paar Schulden mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an. Heute ist man scheinbar nichts mehr wert ohne.
Gott, wie ich diese Welt hasse -_-

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To do (in life)

Um mich davon abzulenken, dass heute das Nightwish Konzert ist (auf das ich nicht gehen werde) und Donnerstag die Autogrammstunde ist (auf die ich nicht gehen werde), habe ich endlich mal die berühmte “Das streich ich von meiner Liste!!!”-Liste notiert. Oder zumindest die Dinge, die mir noch eingefallen sind. Erinnert sich jemand an mehr Punkte? Es kommt mir so wenig vor. Mmh…

  • Einen Johansson Moment haben (”Oh no, I fucked it up!!” )
  • Marco Hietalas Haare antatschen (twice )
  • Ihn fragen, wie er sie pflegt (”Washing!” )
  • Tuomas Holopainen für seine Musik danken
  • Jukka Nevalainen ein Bandana schenken
  • Tobi Sammet einen Helicopter signieren lassen
  • Ein signiertes Buch von Neil Gaiman (danke Mara )
  • Ein signiertes Buch von Terry Pratchett
  • Ein signiertes Buch von Rebecca Gablé
  • Einen Song schreiben
  • Einen Woody (Toy Story) besitzen (England 2002)
  • Oslo wiedersehen
  • Eine Ausbildung beginnen
  • Sie schaffen
  • Auf einer größeren, nicht gesperrten Straße herumliegen (Anno dazumal, Eixer See)
  • Norwegisch lernen (…aber die Hälfte wieder vergessen… )
  • In einer eigenen Wohnung leben
  • Eine längere Story zu Ende bringen
  • Irgendwo backstage rumlungern
  • Alle skandinavischen Länder besuchen (inkl. Finnland)
  • In tolle Sachen passen
  • Meine Drumsticks signieren lassen:
  • Jörg Michaels
  • Anders Johansson
  • Jens Johansson nach den Noten von Maniac Dance fragen
  • Auf ein Nightwishkonzert gehen (Sushi Patrol 2007!)

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Die Welle

Nur eine kleine Notiz zu dem Film:
Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückspulen und meine Deutschlehrerin in den Film schicken, als wir grad den Vorleser gelesen hatten. Damals hatten wir darüber diskutiert, ob man das Schicksal der weiblichen Hauptrolle verstehen kann oder ob man sie verurteilt. Mein Standpunkt war: Klar, heute können wir alle sagen, dass wir nicht mitmarschiert wären bei den Nazis, aber damals sah das ganze anders aus: Angst, Gewalt, Terror… wer hätte schon den Mut gehabt?
Matsch, war ich der Nazi. Andere haben mich unterstützt, aber geholfen hats mir an dem Tag natürlich nichts. Und das mir als Gruft. Zumindest hat die Welle meinen Standpunkt einmal mehr bewiesen.
Gruselig, dass ich einen aus meiner Klasse haargenau wiedererkannt hab. Genau, meinen ‘Fan’, der zum Glück nicht mehr mein Fan ist. Brav!
…Anschauen! HoppHopp!

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Ferien!

…und schon wieder sind Ferien, und schon wieder habe ich mir vorgenommen, in der Zeit auch was für die Schule zu schaffen. Wenigstens das Jahresprojekt vorantreiben, endlich mal was schaffen und zusehen, dass ich genug habe, das ich für den Rest des Jahres nicht mehr soviel machen muss. Die Bilder fertig machen, ein System in meinen Ordner bringen… Die Möglichkeiten sind endlos. Langweilig wird mir nie. Allerhöchstens zu faul zum Arbeiten. Aber das ist ja was ganz anderes…
Gleichzeitig frage ich mich, wofür ich das alles mache. Klar, gute Noten, aber was nützen mir die? Bislang sammel ich - mal wieder - Absagen für meine ganzen Bewerbungen. Die letzte sogar so dreist, mir zu sagen, ich solle einen frankierten Rückumschlag beilegen, wenn ich meinen Kram wiederhaben mag. Na danke. Das baut doch noch viel mehr auf als eine reine Absage.
Sehen wir’s ein, ohne Führerschein bin und bleib ich einfach ein Mensch zweiter Klasse. Ohne Job keinen Führerschein, ohne Führerschein keinen Job.
Na danke.
Willkommen in den Ferien.

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