Monatsarchiv für April 2008

Sie hängen!

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…Zumindest die meisten.
Nehmt es als Einladung. Mittwoch gegen 19 Uhr ist die Eröffnung unserer Ausstellung. Jeder ist eingeladen. Jeder!

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Listening to: Trans-Siberian Orchestra - This Is Who You Are

25. April 2008 | At work | 0 Kommentare

“Ich bin ja nicht nachtragend…”

Personen, die auf der Seite “des Volkes” standen, wurden immer enttäuscht. Sie stellten fest , dass das Volk undankbar war und Bemühungen um die Befreiung desselben kaum zu schätzen wusste. Hinzu kam die Neigung, weder modern zu denken noch gehorsam zu sein. Das Volk war vielmehr engstirnig, konservativ und nicht sehr intelligent. Es begegnete der Intelligenz sogar mit Argwohn. Deshalb standen die Kinder der Revolution vor dem alten Problem: Sie hatten nicht nur die falsche Regierung, sondern auch das falsche Volk.

Das ist ein Stück aus einem Terry Pratchett Buch, das ich gerne zitiere. Weil es stimmt. Wie oft habe ich schon versucht, irgendwas zu verbessern, oder irgendwelche Beschwerden in die Hand zu nehmen, zu denen sich sonst niemand berufen fühlte? Und immer vergebens, wenn die, die am lautesten schreien, sind hinterher jene, die sich auf gar keinen Fall an etwas neues gewöhnen wollen.

Dieses Mal ist es wohl eher die Regierung, die mich enttäuscht hat. Vielleicht auch die Welt an sich. Nach dem Mathechaos frag ich mich, warum ich eigentlich überhaupt noch irgendwo irgendwas sage.
Ja, ich darf die Klausur nachschreiben. Aber nicht nur ich, sondern wir alle. eine schwerere, oh, und die Prüfung wird auch anspruchsvoller. Der Vortrag heute in der Mathestunde war eindeutig. Wutz ist sich keines Fehlers bewusst, ich habe alles nur unnötig aufgebauscht, und wer etwas gegen die neue Schwierigkeit der Klausur einzuwenden hat, möge sich bitte an mich wenden. Natürlich tut es keiner, weil alle auf meiner Seite sind. Das war es ja nicht, was ich erreichen wollte. Ich wollte nur Gerechtigkeit. Was ich kriege, ist das totale Chaos. Die Lehrer an unserer Schule sind in zwei Lager getrennt, pro Wutz und contra Wutz. Die Kolle is am Ende, weil sie irgendwie alles abkriegt. Als hätte sie nicht sowieso schon genug am Hals. Und Wutz kommt ungeschädigt durch und schwingt große Reden.
Nach der Stunde meinten mehrere, dass sie bei dem Vortrag angefangen hätten zu weinen. Oder raus gegangen wären. Das hab ich unterdrückt - denn das wollt ich ihr nicht geben. Da konnte sie indirekt auf mir rumhacken, soviel sie wollte. Da konnte sie auch Lachen und alles runterspielen, wie sie wollte. Das war definitiv meine letzte Mathestunde mit ihr. Montag schreiben wir die Klausur (wo ich nicht nur alles auswendig lerne, sondern auch stur auf mein eigenes Blatt starre, um ihr ja keinen Angriffspunkt zu geben), danach sind Feiertage, ein Tag, wo wir nur Deutsch machen… und die letzte Mathestunde und der Mathetag liegen direkt nacheinander. Ich glaube, da werde ich irgendeine mysteriöse Krankheit haben. Mir ja egal. Die Noten sind dann schon geschrieben. Die kann mich mal.
Schlussendlich hab ich alles nur schlimmer gemacht. Da soll man mal sagen, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will. Was hab ich erreicht? Nichts von dem, was ich wollte - aber viele Dinge, die ich niemals wollte. Was sagt uns das?
Gerechtigkeit ist nicht mehr das, was sie einmal war.
Und ich werde ab sofort meine Klappe halten. Hat doch alles keinen Zweck.

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Listening to: Trans-Siberian Orchestra - This Is Who You Are

24. April 2008 | Gaga.Welt | 0 Kommentare

Mitleidsmaschen, Feuerspucker und No touchies!

Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, in denen ich gar nicht dazu gekommen bin, irgendwas zu bloggen, obgleich sie halt… ereignisreich waren.
Angefangen hat alles Donnerwoch. Eigentlich Mittwoch, aber da ich darüber noch nicht sprechen darf, beginnt meine Geschichte Donnerwoch (das Update mit Mittwoch kommt, wenn ich genaueres weiß und alles offiziell ist. )
Donnerwoch bin ich nur für meine Matheklausur gekommen, die wir alle gefürchtet haben. Die letzte vor der Prüfung, niemand fühlte sich richtig vorbereitet… Na, würde schon schiefgehen.
Ich glaub, es waren anderthalb Stunden nach Beginn, als ich hysterisch heulend in die Arme meiner Deutschlehrerin fiel, weil ich aus dem Klassenzimmer geflogen war. Wurde ich beim Spicken erwischt? Habe ich Lösungen verteilt? Nein, ich hatte lediglich versucht, eine Aufgabe zu klären, was Wutzi nicht schaffte. Das Chaos nahm Überhand, und da ich vorher schon negativ aufgefallen war, war ich es, die kurzerhand raus flog. Mit nur einer von drei Aufgaben gelöst. Klasse. Den ganzen Beitrag lesen »

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Listening to: Nightwish - Master Passion Greed

20. April 2008 | On the road | 0 Kommentare

Suhl und andere Kopfschmerzen

Für all jene, die fleißig die Daumen gedrückt haben für den Ausbildungsplatz: Ihr könnt aufhören.
Heute lag der große Umschlag im Briefkasten. Nachdem ich zweimal einen kleinen bekommen habe, habe ich auch den großen mit zittrigen Fingern geöffnet. Doch es war schon abzusehen. Der große Umschlag bedeutet immer: wir wollen dich nicht.
Ich nehm es nicht persönlich, das Gespräch hat mir viel Spaß gemacht. Die Leute waren sympathisch, und als sie sagten, dass sie auch Spaß hatten, habe ich es geglaubt, weil es glaubwürdig war. Schlussendlich müsste ich dafür aber umziehen, wäre mit der Schule vermutlich teurer, weil ich Zug fahren müsste, habe keinen Führerschein, bin tierisch unsportlich und man sieht es mir an, habe vergessen zu betonen, dass ich technisch begabt bin, und schlussendlich: Ich bin ein Mädchen und wäre das erste überhaupt gewesen bei denen in diesem Beruf.
Das war also auch nichts. Ein paar Bewerbungen sind noch offen, glaube ich - aber wie jeder Fehlschlag wiegt auch dieser schwer und zieht weiter runter. Wenn der Tag nicht sowieso schon so scheiße gewesen wäre, hätt ich vielleicht die Schultern gezuckt, mich geärgert und dann was anderes gemacht. Aber nachdem ich mir den Arsch für die Schule abgebuckelt habe, um die Bilder fertig zu kriegen, und wir die nun doch später abgeben dürfen, meine Lieblingsnervensägen mal wieder tierisch rumgenervt haben und ich nach Kunstgeschichte und Deutsch auch noch eine Klausur schreiben durfte, obwohl gar nix mehr in meinen Kopf ging… That made my day.
Jetzt kann ich nicht mal mein Jahresprojekt weitermachen, weil ich mich nicht konzentrieren kann.
Und monstergroße Spinnen sind sowieso doof

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Marschierende Amaseisen

Suhl und das dazugehörige Vorstellungsgespräch liegen hinter mir, und nach einem ziemlichen Jetlag gestern komme ich auch endlich dazu, es zu bloggen und wenigstens ein paar der Bilder hochzuladen, die ich unterwegs gemacht habe, bis mein Akku sich verabschiedet hat. “Ins auf großer Tour” heißt die Fotoserie, von der ich bewusst nur ein paar hier hinstelle. Teils, weils einfach zu viele sind, teils, weil man manche einfach nicht zeigen kann.
koffeiiin.JPGDas erste, was ich an diesem Ausflug feststellte, war: Ich werde niemals Bäcker! Um drei aufstehen liegt mir nicht. Igitt. Ich habs aber doch geschafft und bin auch pünktlich am Bahnhof angekommen, um nach Braunschweig zu eiern. Dort angekommen stellte ich fest, dass die Geschäfte noch nicht auf hatten. Machte aber nix, darauf war ich vorbereitet, hatte meinen ersten Kaffee schon zu Hause getrunken. Zwei Hörnchen kamen vom Bäcker mit, dann gings aufs Gleis 6.
foto0176.jpgNormalerweise ist Gleis 5 das, mit dem ich nach Hause fahre. Und so stand auch in dem Moment ein Zug nach Peine dran, den ich gekonnt ignorierte. Auf Gleis 6 fuhr derweilen ein IC ein, der - oh Wunder - auch in Peine halten sollte. Auch den ignorierte ich, lief meine Runden auf und ab und checkte schließlich dreimal, ob ich auch wirklich in den richtigen ICE gestiegen bin. Reserviert hatte ich nix und hoffte auf mein Glück. Das schien auf sich warten zu lassen, denn die meisten Plätze waren reserviert. Erst ein Wagen später ging mir auf, dass es mir egal war, wer nach Göttingen einstieg, denn da musste ich ja schon wieder raus. Also wurde das mein Platz. Tada! Den ganzen Beitrag lesen »

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Twitter Updates for 2008-04-05

  • Strato haben sich getrennt? So schockierend, dass ich glatt wieder twittern muss! #

Das Loch im Zaun

So soll unsere Ausstellung heißen:

Narrenfreiheit - Das Loch im Zaun.

Wer sich sowas ausdenkt? Na ich! Nach einigem Hin und Her wurde mein Vorschlag Narrenfreiheit mit großer Mehrheit (15 von anwesenden… 20? ) angenommen. Und als Untertitel dann gleich das, was ich eigentlich nur als Scherz eingebracht habe: Das Loch im Zaun. Muss ich erwähnen, dass ich irr gekichert habe, als das fest stand? Na meinetwegen…
Zur Strafe Belohnung bin ich auch diejenige, die zur Eröffnung die Rede halten darf. Hätte nicht gereicht, wenn jemand anders sie hält und ich nur helfe, sie zu schreiben? Augenscheinlich nicht. Schreiben darf ich mit anderen zusammen, halten dann wohl alleine. Na klasse. Und das mir, wo ich sowas doch hasse.
Außerdem bin ich noch im 4köpfigen Komitee der Bilderaussucher. Das wiederum aber freiwillig, wenn auch ungewählt (weil sich nur 4 bereit erklärt haben… Bitte, ihr werdet ja sehen, was ihr davon habt! ) .

Die Frage nach dem Prüfungsprojekt rückt auch immer näher, und nachdem ich immer mal wieder eine Idee im Kopf hatte, ist mir heute bewusst geworden, dass sie nicht wirklich ausgereift sind. Merchandise für eine Band zu gestalten ist ja ganz nett, aber… gegen eine theoretische Arbeit von über 20 Seiten ist es Kinderkacke (salopp gesprochen) .
Dann kam der Hinweis, dass man auch in anderen Fächern Arbeiten abgeben kann. Meine Rettung. Morgen mache ich mich gleich auf die Suche nach meiner Englischlehrerin und frage sie, auf was sowas hinaus laufen kann. Gerade kann ich mir gut vorstellen, Englische Songtexte zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Oder halt Lyrik, wie auch immer man es betrachten will. Wenn das nicht reicht, kann ich sie auch immer noch illustrieren. Damit wäre mir schon sehr geholfen, denn das wollte ich ja sowieso anfangen (Und es erlaubt mir, mehr Bücher zum Thema zu kaufen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ). Wenn das nicht klappt, kann ich noch immer umdenken. Aber das wäre schon großes Kino…!

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Listening to: Nightwish - Sahara

1. April 2008 | At work | 0 Kommentare