Monatsarchiv für Juli 2008

Metal Shoes

Mit einiger Verspätung hatte ich heute endlich Muse, meine Sabaton-Schuhe fertig zu gestalten. Stolz bin ich auf das S von Sabaton, das mit dem Bleistift drumherum zwar ein wenig kruckelig ist, aber es sieht trotzdem toll aus
Rechts und links am Schuh steht “Metal” und “Crüe”, und der andere ist natürlich voller Sabaton-Autogramme. Die Flagge vorne ist die von Polen, und das 40:1 steht für den dazugehörigen Song.
Nun muss ich doch zum Konzert, um die rumzuzeigen… verdammt.

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Listening to: Brother Firetribe - I'm on fire

31. Juli 2008 | KreaTief | 0 Kommentare

“Rainer, du bist aber toll behaart!”

Foto0376.jpgHeute war das große Finale des Sommerlochfestivals in Braunschweig, und endlich einmal habe ich es nicht verschlafen und bin rechtzeitig zur Parade nach BS geeiert - alleine leider, weil sonst niemand Zeit hatte.
Im Zug merkte ich schon, dass ich in die richtige Richtung fuhr - die beiden Herren vier Reihen weiter unterhielten sich in einer Lautstärke, die es unmöglich machte, wegzuhören. Sie gehörten zu dem Schlag Mensch, die ich am liebsten unter die Arme stecken und mit nach Hause nehmen würde - vor allem, als sie noch Tickets beim Schaffner kaufen mussten und so herzallerliebst freundlich waren. Bei einem kurzen Gespräch zwischen den beiden musste ich mir dann aber doch das Lachen verkneifen:
-Du hast gar nichts gesagt, was bei mir wächst
-Was soll ich denn sagen?
-”Oh, Rainer, du bist aber toll behaart!”
Nein, Jungs, das wollt ich auch nicht von euch hören. Ich verkniff mir also mein Gegiggel und dachte an Paranoia und Käsetoast - was es nicht unbedingt besser machte.
Foto0405.jpgIn Braunschweig war noch nicht so viel los, weil es ja auch erst noch losgehen sollte. Also setzte ich mich auf eine Bank. Und bekam prompt Zuwachs in der Form eines Beagles, der von seinem Herrchen angebunden wurde. Dann ging er. Das Herrchen. Und alle Leute warfen mir die “Ooh, ist der süß!”-Blicke zu, aber auch die “Können Sie nicht mal das Vieh aus dem Weg nehmen?”- Blicke. Nun ja. Wir beäugten uns skeptisch und schließlich verließ ich das Land, um mir einen ersten Act anzuschauen, der unglaublich toll singen konnte. Als er von den Glocken unterbrochen wurde, schlurfte ich meines Weges. Ich hab insgesamt 3 Lose von der Aidshilfe gezogen und einen kleinen Schornsteinfeger gewonnen. Grad überleg ich noch, ob ich ihn mir irgendwo hinstelle, oder ob ich ihn das nächste Jahr einfach wieder zu den Spenden lege.
Die Parade holte ich ein, als sie gerade das zweite Mal über den Bohlweg kam und begleitete sie bis zum Afghan, von wo aus ich wieder zum eigentlichen Platz schlurfte und mir Aufkleber, Stifte und anderen Krams unter den Nagel riss, inklusive einer Leckmuschel.
Als ich grad bei den Grünen stand, wurde ich plötzlich eingekeilt in einem kleinen Gang, rechts ein Stand, links ein Stand, hinten eine Mülltonne und vor mir ein moppsiges Kerlchen, das sich daran machte, eine der Kontaktanzeigedinger auszufüllen. Es sah nicht so aus, als würde ich da innerhalb der nächsten Minuten rauskommen, also schrieb ich auch so eine Anzeige und half ihm - Björn - dann bei seiner. Als wir uns ein paar Minuten später drei Stände weiter trafen, beschlossen wir beiden einsamen Seelen, zusammen umher zu schlurfen und taten das dann auch für etwa eine Stunde. Dann verabschiedete ich mich, um meinen Zug noch zu bekommen und mein Dead like me Forum rechtzeitig zum Ende der ersten Folge im Deutschen Fernsehen zu starten.
Da hab ich prompt erstmal die falsche URL in den potentiellen Partnerforen verteilt und das Forum hat noch viele Kinderkrankheiten.. schlimm. Aber das wird.
Die Gallery zum Sommerloch Festival 2008 findet ihr übrigens hier.

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Festivalblog Akt 3 - der Rest

Der zweite offizielle Masters of Rock Tag begann mit etwas, das wir noch vom letzten Jahr kannten: Hitze. Recht früh kletterten wir aus unseren warmen Schlafsäcken (die übrigens hielten, was sie versprachen, und mich ein wenig an Sauna denken ließen zwischendurch), haben uns schweißgebadet angezogen und sind dann aufs Gelände geflüchtet. Nachdem ich mir endlich einmal die Haare gewaschen habe (was ich schon am Dienstag Abend gerne getan hätte, obwohl ich es am Vormittag schon gemacht hatte), haben wir uns in den Schatten verzogen und dort erstmal ausgeharrt. Später ging es dann wieder auf Shoppingtour, auf der ich eine größere Tasche und einen Nightwishgeldbeutel erstand, der noch immer mein Lieblingsstück ist, den ich von der Reise mitgebracht habe. Den ganzen Beitrag lesen »

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Und weiter geht’s

Jetzt, wo endlich Wochenende ist… weiter im Festivalblog. Die Fotos werden übrigens ergänzt und nachgeschoben, wenn ich sie endlich gesichtet und bearbeitet habe.
Also weiter im Text:
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Day 1 & 2

Mit etwas Verspätung, die aber durchaus berechtigt ist, melde ich mich aus Vizovice zurück und das nach einem turbulenten, aber mal wieder tollen Masters of Rock. Die Aufzeichnungen beginnen dieses Mal einen Tag eher und enden einen Tag später, um meinen Abschluss etc nicht noch extra unterkriegen zu müssen. Die Bilder… Na, das seh ich, wenn ich fertig bin.
Also…
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Angekommen!

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Der Rucksack

Wir schreiben das Jahr 2008 im Monat Juli - es wird wieder Zeit für das Masters of Rock. Der Rucksack ist zweimal umgepackt, ein drittes Mal tu ichs nicht, denn bei jedem Mal wirkt er voller, obwohl Sachen daraus verschwinden. Jetzt werde ich nur noch einmal unter die Dusche springen, die Farbe aus Haaren und Gesicht waschen und mich dann für heute abend ein wenig hüpsch machen, damit der Rest auch noch in den Rucksack wandern kann (drei kleine Teile… ) Dann geht es das Zeugnis holen, groß Essen mit dem Großteil der Klasse, zum ersten und bestimmt auch zum letzten Mal in den Joker, und dann gilt es, rechtzeitig und halbwegs ansprechbar zum Bahnhof zu kommen, um die Reise anzutreten. Die Chance, dass da bei was schiefgeht… na, beschreien wir es lieber nicht.
Auf nach Tschechien!

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Krach! Boom! Bang! Zisch! Yaaay!

Knapp halb 3 Uhr morgens und ich kann noch immer den Lärm vom Freischießen hören. Ist das normal? Machen die sonst nicht viel früher dicht, oder habe ich Halluzinationen?
Naja, das macht aus dem eh schon seltsamen Tag einen nicht enden wollenden seltsamen Tag.
Er hatte ja eigentlich relativ normal begonnen. Dann hab ich angefangen, Webseiten durchzuschauen, die ich mir für späteres Durchschauen beiseite gelegt hatte. Als ich auf eine Webseite stieß, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Artikel über Nightwish zu sammeln, hab ich ein wenig gestöbert. In einem der Artikel wurde über den Song “While your lips are still red” gesprochen, auf den ich spontan Lust bekam. Tja, und seitdem läuft er auf Dauerplay.


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Listening to: Nightwish - While your lips are still red

5. Juli 2008 | KreaTief, Own little world | 0 Kommentare