Archiv der Kategorie 'On the road'

Festivalblog Akt 3 - der Rest

Der zweite offizielle Masters of Rock Tag begann mit etwas, das wir noch vom letzten Jahr kannten: Hitze. Recht früh kletterten wir aus unseren warmen Schlafsäcken (die übrigens hielten, was sie versprachen, und mich ein wenig an Sauna denken ließen zwischendurch), haben uns schweißgebadet angezogen und sind dann aufs Gelände geflüchtet. Nachdem ich mir endlich einmal die Haare gewaschen habe (was ich schon am Dienstag Abend gerne getan hätte, obwohl ich es am Vormittag schon gemacht hatte), haben wir uns in den Schatten verzogen und dort erstmal ausgeharrt. Später ging es dann wieder auf Shoppingtour, auf der ich eine größere Tasche und einen Nightwishgeldbeutel erstand, der noch immer mein Lieblingsstück ist, den ich von der Reise mitgebracht habe. Den ganzen Beitrag lesen »

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Day 1 & 2

Mit etwas Verspätung, die aber durchaus berechtigt ist, melde ich mich aus Vizovice zurück und das nach einem turbulenten, aber mal wieder tollen Masters of Rock. Die Aufzeichnungen beginnen dieses Mal einen Tag eher und enden einen Tag später, um meinen Abschluss etc nicht noch extra unterkriegen zu müssen. Die Bilder… Na, das seh ich, wenn ich fertig bin.
Also…
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Der Rucksack

Wir schreiben das Jahr 2008 im Monat Juli - es wird wieder Zeit für das Masters of Rock. Der Rucksack ist zweimal umgepackt, ein drittes Mal tu ichs nicht, denn bei jedem Mal wirkt er voller, obwohl Sachen daraus verschwinden. Jetzt werde ich nur noch einmal unter die Dusche springen, die Farbe aus Haaren und Gesicht waschen und mich dann für heute abend ein wenig hüpsch machen, damit der Rest auch noch in den Rucksack wandern kann (drei kleine Teile… ) Dann geht es das Zeugnis holen, groß Essen mit dem Großteil der Klasse, zum ersten und bestimmt auch zum letzten Mal in den Joker, und dann gilt es, rechtzeitig und halbwegs ansprechbar zum Bahnhof zu kommen, um die Reise anzutreten. Die Chance, dass da bei was schiefgeht… na, beschreien wir es lieber nicht.
Auf nach Tschechien!

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Meine 5 Minuten Ruhm

Das Chaos um Wutz scheint vorbei - zum Glück. Heute habe ich erfahren, dass es schon wieder ein neues Drama gegeben hat. Das war’s mit meinem Ruhm. Trotzdem bin ich froh, die Frau nicht mehr oft sehen zu müssen. Aber sie ist ja nicht nachtragend…
Weiteren Ruhm fand ich mit der Rede, die ich bei der Ausstellungseröffnung halten sollte. Maria ist einen Tag vor der Rede abgesprungen und ich habe noch einen sehr vergiggten Tag mit Sina verbracht, um das Ding überhaupt zu schreiben. Und dann musst ich sie auch noch halten - igitt.
Ich habe es dann doch noch hinter mich gebracht, vor lauter Menschen, die ich nicht kannte (und ein paar, die ich kannte), zu schnell, durcheinander und wahrscheinlich nicht mal ansatzweise so betont, wie ich es wollte, aber ich hab es hinter mich gebracht. Und das, ohne ein Schluck trinken zu können vorher. Chaos pur! Meine ganzen Bilder sind verkauft, die meisten in heimische Gefielde. Egal, hauptsache weg. Kohle kann man immer brauchen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Listening to: Icon of Coil - Sleep:Less

6. Mai 2008 | At work, Ferret.Content, KreaTief, On the road | 0 Kommentare

Mitleidsmaschen, Feuerspucker und No touchies!

Ereignisreiche Tage liegen hinter mir, in denen ich gar nicht dazu gekommen bin, irgendwas zu bloggen, obgleich sie halt… ereignisreich waren.
Angefangen hat alles Donnerwoch. Eigentlich Mittwoch, aber da ich darüber noch nicht sprechen darf, beginnt meine Geschichte Donnerwoch (das Update mit Mittwoch kommt, wenn ich genaueres weiß und alles offiziell ist. )
Donnerwoch bin ich nur für meine Matheklausur gekommen, die wir alle gefürchtet haben. Die letzte vor der Prüfung, niemand fühlte sich richtig vorbereitet… Na, würde schon schiefgehen.
Ich glaub, es waren anderthalb Stunden nach Beginn, als ich hysterisch heulend in die Arme meiner Deutschlehrerin fiel, weil ich aus dem Klassenzimmer geflogen war. Wurde ich beim Spicken erwischt? Habe ich Lösungen verteilt? Nein, ich hatte lediglich versucht, eine Aufgabe zu klären, was Wutzi nicht schaffte. Das Chaos nahm Überhand, und da ich vorher schon negativ aufgefallen war, war ich es, die kurzerhand raus flog. Mit nur einer von drei Aufgaben gelöst. Klasse. Den ganzen Beitrag lesen »

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Listening to: Nightwish - Master Passion Greed

20. April 2008 | On the road | 0 Kommentare

Marschierende Amaseisen

Suhl und das dazugehörige Vorstellungsgespräch liegen hinter mir, und nach einem ziemlichen Jetlag gestern komme ich auch endlich dazu, es zu bloggen und wenigstens ein paar der Bilder hochzuladen, die ich unterwegs gemacht habe, bis mein Akku sich verabschiedet hat. “Ins auf großer Tour” heißt die Fotoserie, von der ich bewusst nur ein paar hier hinstelle. Teils, weils einfach zu viele sind, teils, weil man manche einfach nicht zeigen kann.
koffeiiin.JPGDas erste, was ich an diesem Ausflug feststellte, war: Ich werde niemals Bäcker! Um drei aufstehen liegt mir nicht. Igitt. Ich habs aber doch geschafft und bin auch pünktlich am Bahnhof angekommen, um nach Braunschweig zu eiern. Dort angekommen stellte ich fest, dass die Geschäfte noch nicht auf hatten. Machte aber nix, darauf war ich vorbereitet, hatte meinen ersten Kaffee schon zu Hause getrunken. Zwei Hörnchen kamen vom Bäcker mit, dann gings aufs Gleis 6.
foto0176.jpgNormalerweise ist Gleis 5 das, mit dem ich nach Hause fahre. Und so stand auch in dem Moment ein Zug nach Peine dran, den ich gekonnt ignorierte. Auf Gleis 6 fuhr derweilen ein IC ein, der - oh Wunder - auch in Peine halten sollte. Auch den ignorierte ich, lief meine Runden auf und ab und checkte schließlich dreimal, ob ich auch wirklich in den richtigen ICE gestiegen bin. Reserviert hatte ich nix und hoffte auf mein Glück. Das schien auf sich warten zu lassen, denn die meisten Plätze waren reserviert. Erst ein Wagen später ging mir auf, dass es mir egal war, wer nach Göttingen einstieg, denn da musste ich ja schon wieder raus. Also wurde das mein Platz. Tada! Den ganzen Beitrag lesen »

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…ich bin schon bei Arcor?

Manche Tage kann man in die Tonne kloppen. Ernsthaft. Und wenn ein Montag so anfängt, wie ein Freitag aufhört, ist es umso unschöner.
Es reichte ja nicht, dass der Zug diese Woche 6 Minuten später fährt. Das wäre ja zu einfach, immerhin würde ich es noch rechtzeitig zum Unterricht schaffen. Nein, es musste gleich noch eine Viertelstunde drauf, damit man auch ja zu spät kommt. Macht nix, denk ich mir arschabfrierenderweise, verpass ich halt ein wenig Englisch. Ist ja sowieso nicht so, als würd ich noch was dazulernen.
In Braunschweig angekommen stapf ich los, um mir ein nettes Zettelchen zu holen, brech das ganze aber nach ein paar Minuten ab, um doch noch zur Schule zu gehen und nicht eine weitere Stunde Schlange zu stehen. Unterwegs überlege ich noch, wie viel angepisster Aussagen ich verbreiten will, wenn man mich fragt, warum die Kollegin aus dem gleichen Zug ein paar Minuten vor mir ankommt (”Weil ich kürzere Beine habe?” “Weil ich noch so nen Zettel besorgen wollte und das Scheißende der Schlange nicht gefunden habe?” “Weil ich nicht so einen Stechschritt drauf hab?” ). Und was ist? Lehrerin ist gar nicht da. Toll, hätt ich auch ausschlafen können.
Mathe mal wieder langweilig wie eh und je, und vor Sport bin ich dann auch schon wieder gegangen, um ein weiteres Mal die HBK in Angriff, dieses Mal mit Erfolg. Den ganzen Beitrag lesen »

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Listening to: Nightwish - The Escapist

8. Oktober 2007 | At work, On the road | 0 Kommentare

Ein Eistee gratis…

…ist tatsächlich das beste, was mir heute passiert ist. Oder auch: das einzig Gute.
Angefangen hat es ja schon am Zug. Der kam selbstverständlich pünktlich. Klar, man ist ja auch nicht Schüler und hätte gerne mal etwas Physik verpasst. 7 Ausfälle, einer verspätet - aber meiner fuhr pünktlich. Klasse. Natürlich wieder die gleichen Idioten wie jeden Tag im Zug - ein Hammerfall-Fan, der nur Scheiße labert, vier Blagen, die schubsen und treten, um einen Viererplatz zu kriegen (den sie heute nicht bekamen ), und drei Mädchen, die sich nur alle Wochen mal die Haare waschen (Dinge, die man über Mitfahrer nicht wissen will… ) , und den ganzen Verkehr aufhalten, weil man muss sich ja die Kopfhörer teilen, wenn man den Zug verlässt.
In der zweiten Stunde haben wir dann Politik geschrieben, und der Großteil der Aufgaben kam nicht einmal im Unterricht dran. Wie denn auch, wenn man nur zwei Stunden überhaupt hatte, bevor die Klausur anstand. Natürlich war das Gemotze groß, und in Deutsch diskutierten wir das Thema lang und breit aus. Ohne Ergebnis. Wie immer. Den ganzen Beitrag lesen »

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Listening to: Nightwish - Master Passion Greed

5. Oktober 2007 | On the road | 0 Kommentare

Sushi Patrol II

nightwish-ausbeute.jpgspshirt.jpgKleine Schadensbilanz am Tag danach: Mein Nacken ist zu gar nichts mehr zu gebrauchen, ebenso wenig meine Unterarme. Irgendwo musste die Kraft des Bangens ja hin, und ich glaub, da hab ich noch ein wenig was von. Aber das wars trotzdem wert. Meine Tasche ist ein wenig angesifft, und ich weiß nich, obs Makeup oder Edding ist… ich tippe auf ersteres. Weird.

Rechts und links übrigens die Ausbeute. Auf dem einen Bild die Setliste, die Eintrittskarte und ein Aufkleber - auf dem anderen das Motiv des TShirts, das ich mir gekauft habe.

Und nun die Photos, unkommentiert: Den ganzen Beitrag lesen »

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Listening to: Nightwish - Cadence of her last breath

29. September 2007 | On the road | 0 Kommentare

Sushi Patrol

Manche Konzerte stehen unter einem schlechten Stern und werden dann umso besser, als man es erwarten würde. So dieses Konzert.
Da der Weg nach Hamburg mit dem Auto immer so eine Sache ist, haben wir extra einen Puffer eingebaut, um trotz allem rechtzeitig anzukommen. Dieser Puffer setzte voraus, dass ich die letzten vier Stunden in der Schule abklemme. Klar, kein Problem, ohne Politik kann ich leben, und Kunstgeschichte… na einmal kann ja nicht sooo schlimm sein.
Dann die Schreckensnachricht: Klausur. Politik. Fuck.
Also plante ich eifrig an einer Geschichte, die ich meinem Arzt erzählen konnte, um einen Attest zu kriegen - in dem Fall wär ich gar nicht erst hingegangen. Doch das Problem erledigte sich von selbst, als meine Lehrerin Anfang letzter Woche spontan krank wurde, und noch immer nicht genesen ist. Also zog ich heute vier Stunden durch und ging dann nach Hause. Von dem ganzen “Du musst besonders krank wirken!” wurde mir dann tatsächlich ein wenig flau, aber das legte sich zum Glück. Ich schaffte alles in der kurzen Zeit, und trotz kleiner Verspätung dank der Bahn gings dann auf große Tour.
Das Navi führte uns sicher zum Showpalast Delphi, und trotz Stau kamen wir rechtzeitig an. Viel zu früh eigentlich - doch viel Zeit verbrachten wir dann damit, ein Klo zu suchen.
Sushi Patrol also. Wir kauften uns Shirts, wie es sich für artige Fans gehört, und schlurften dann gemächlich gen Bühne, wo wir einen Platz in der ersten Reihe direkt vorm Keyboard bekamen.
Nachdem ein paar Probleme mit dem Bass erledigt waren, kam ein Mann auf die Bühne und verkündete: “Es tut mir leid, ich habe schlechte Nachrichten… Sushi Patrol können leider nicht auftreten.” Ein “Ooooh” ging durch die Menge. Der Herr ließ sich viel Zeit für seine weitere Ansage: “Aber statt dessen konnten wir ein paar Finnen auftreiben, die heute für euch spielen… Nightwish!”, gefolgt von Jubel unsererseits.
Natürlich war mir schon vorher bekannt, dass es sich um einen Secret Gig handeln sollte, und ich war froh, dass es sich doch nicht so sehr herumgesprochen hatte, wie ich es befürchtet hatte, nachdem es plötzlich jeder herumposaunte. Das Publikum war angenehm klein, nicht zu vergleichen mit einer großen Hallentour, wie sie nächstes Jahr folgen wird. davon ab, dass das Ticket dann 43 Eus kosten wird und dieser Gig hier nur 23 Eus. Den ganzen Beitrag lesen »

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