And the rest is silence
Ein letztes Mal, zumindest für sehr lange Zeit, schreibe ich nun einen Nachruf für eine Rennmaus. Stubbs, der letzte meiner GerbilSippe, hat sich vorhin verabschiedet. Oder wurde verabschiedet. Den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht früher Schluss machen und zum Tierarzt gehen sollte. Die Entscheidung wurde mir abgenommen - und auch die Tierärztin war der Meinung, dass es so am besten ist.
Ich bin… erleichtert, denke ich, irgendwo. Stubbs und ich sind nie wirklich warm geworden, und ich habe die Schuld immer bei mir gesucht. Vielleicht lag sie das auch. Vielleicht war ich einfach nicht der richtige Mensch für eine solche Maus - einen kleinen Psycho, der immer Angst hatte, sie nie an die menschliche Hand gewöhnen konnte, und jeden Besucher verstörte. Bis zuletzt gab er mir immer wieder Rätsel auf, dieses unglaublich hübsche aber verstörende Tier. Jetzt hat er endlich seine Ruhe. Vor mir, vor der Welt und vor seinen Schmerzen, die der Tumor ihm zuletzt bestimmt bereitet hatte.
Er hat es auf ziemlich genau drei Jahre bei mir geschafft - gekauft während meiner letzten Tage bei McDonalds im August 2005. Also wirklich ziemlich genau drei Jahre. Damit kann man sagen, dass er sein Leben durchaus gelebt hat, wenn man es so nennen will.
Bei meinem letzten Eintrag dieser Art - dem Abschied von Loki -, habe ich schon mit der Tradition gebrochen, einen Songtext auszuwählen. Ich hatte lange überlegt, ob ich nicht “Back to madness” oder “Just carry on” von Stratovarius bemühen sollte, weil Stubbs ja immer meine Tolkkimaus war…
Aber ich denke, ich lasse es. Stubbs ist auch so schon mit genug Getöse gegangen, indem er bei der Tierarzthelferin einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Wortwörtlich am Zeigefinger. Das erste und letzte Mal, dass er überhaupt jemanden gebissen hat. Er hat mich auf die Idee gebracht, doch wieder ein Konzept auszugraben, das ich nun schon viermal verworfen habe. Vielleicht habe ich es auch nur falsch angefangen. Vielleicht lese ich auch nur zu viel Gablé. So oder so - ihm zu Ehren. Und jedem zu Ehren, der je in meinem Aquarium ein Zuhause gefunden hat. Ich werde es zumindest versuchen, um die Wartezeit zum Nanowrimo zu kürzen.
Außerdem darf er sich damit rühmen, dass er die letzte Maus ist, die ich beherbergen werde. Ab sofort und auf unbestimmte Zeit. Vielleicht kommt irgendwann einmal ein neuer Nager in mein Heim, das Aquarium behalte ich zumindest erst einmal, wenn auch nicht unbedingt in Sichtweite. Den Teil der Einrichtung, den ich nicht direkt wegwerfen mag (weil total zernagt oder eingesaut), biete ich Mara für Sookie an, den Rest verstaue ich irgendwo.
Doch fürs Erste bleibt Stubbs der letzte seiner Art in meinen Hallen meinen vier Wänden…
….and the rest is silence.
Tags: Auszeit, ein Leben danach, End of an era, Hamlet zum Abschied, Nanowrimo, Psycho, Psychomaus, Rennmaus, Schreiben, the rest is silence, Tierarzt, Tolkkimaus
Listening to: Nightwish - Ever Dream
13. August 2008 | Own little world | 0 Kommentare“Rainer, du bist aber toll behaart!”
Heute war das große Finale des Sommerlochfestivals in Braunschweig, und endlich einmal habe ich es nicht verschlafen und bin rechtzeitig zur Parade nach BS geeiert - alleine leider, weil sonst niemand Zeit hatte.
Im Zug merkte ich schon, dass ich in die richtige Richtung fuhr - die beiden Herren vier Reihen weiter unterhielten sich in einer Lautstärke, die es unmöglich machte, wegzuhören. Sie gehörten zu dem Schlag Mensch, die ich am liebsten unter die Arme stecken und mit nach Hause nehmen würde - vor allem, als sie noch Tickets beim Schaffner kaufen mussten und so herzallerliebst freundlich waren. Bei einem kurzen Gespräch zwischen den beiden musste ich mir dann aber doch das Lachen verkneifen:
-Du hast gar nichts gesagt, was bei mir wächst
-Was soll ich denn sagen?
-”Oh, Rainer, du bist aber toll behaart!”
Nein, Jungs, das wollt ich auch nicht von euch hören. Ich verkniff mir also mein Gegiggel und dachte an Paranoia und Käsetoast - was es nicht unbedingt besser machte.
In Braunschweig war noch nicht so viel los, weil es ja auch erst noch losgehen sollte. Also setzte ich mich auf eine Bank. Und bekam prompt Zuwachs in der Form eines Beagles, der von seinem Herrchen angebunden wurde. Dann ging er. Das Herrchen. Und alle Leute warfen mir die “Ooh, ist der süß!”-Blicke zu, aber auch die “Können Sie nicht mal das Vieh aus dem Weg nehmen?”- Blicke. Nun ja. Wir beäugten uns skeptisch und schließlich verließ ich das Land, um mir einen ersten Act anzuschauen, der unglaublich toll singen konnte. Als er von den Glocken unterbrochen wurde, schlurfte ich meines Weges. Ich hab insgesamt 3 Lose von der Aidshilfe gezogen und einen kleinen Schornsteinfeger gewonnen. Grad überleg ich noch, ob ich ihn mir irgendwo hinstelle, oder ob ich ihn das nächste Jahr einfach wieder zu den Spenden lege.
Die Parade holte ich ein, als sie gerade das zweite Mal über den Bohlweg kam und begleitete sie bis zum Afghan, von wo aus ich wieder zum eigentlichen Platz schlurfte und mir Aufkleber, Stifte und anderen Krams unter den Nagel riss, inklusive einer Leckmuschel.
Als ich grad bei den Grünen stand, wurde ich plötzlich eingekeilt in einem kleinen Gang, rechts ein Stand, links ein Stand, hinten eine Mülltonne und vor mir ein moppsiges Kerlchen, das sich daran machte, eine der Kontaktanzeigedinger auszufüllen. Es sah nicht so aus, als würde ich da innerhalb der nächsten Minuten rauskommen, also schrieb ich auch so eine Anzeige und half ihm - Björn - dann bei seiner. Als wir uns ein paar Minuten später drei Stände weiter trafen, beschlossen wir beiden einsamen Seelen, zusammen umher zu schlurfen und taten das dann auch für etwa eine Stunde. Dann verabschiedete ich mich, um meinen Zug noch zu bekommen und mein Dead like me Forum rechtzeitig zum Ende der ersten Folge im Deutschen Fernsehen zu starten.
Da hab ich prompt erstmal die falsche URL in den potentiellen Partnerforen verteilt und das Forum hat noch viele Kinderkrankheiten.. schlimm. Aber das wird.
Die Gallery zum Sommerloch Festival 2008 findet ihr übrigens hier.
Tags: Braunschweig, Chaos, Foren, heißheißheiß, Hunde, Leckmuscheln, queer, QueerCinema, Rainer du bist aber toll behaart, sommerloch festival, Typisch
Und weiter geht’s
Jetzt, wo endlich Wochenende ist… weiter im Festivalblog. Die Fotos werden übrigens ergänzt und nachgeschoben, wenn ich sie endlich gesichtet und bearbeitet habe.
Also weiter im Text:
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: 5 Minuten Ruhm, Avantasia, das wars wert, Dinge die ich in meinem Leben unbedingt tun wollte, Donnerstag, Flirts mit tschechischen Sicherheitsleuten, Handkuss, Helicopter, liebe Tschechen, liebe Wachmänner, Livedvd, Mach druff, Mal wieder schön lächerlich gemacht, Masters of Rock, Menschenmassen, Merchandise, Reis meets Pfeffer, Schlange stehen, so fucking metal, Stress, Tschechien, Verspätung, Whoopie!
Krach! Boom! Bang! Zisch! Yaaay!
Knapp halb 3 Uhr morgens und ich kann noch immer den Lärm vom Freischießen hören. Ist das normal? Machen die sonst nicht viel früher dicht, oder habe ich Halluzinationen?
Naja, das macht aus dem eh schon seltsamen Tag einen nicht enden wollenden seltsamen Tag.
Er hatte ja eigentlich relativ normal begonnen. Dann hab ich angefangen, Webseiten durchzuschauen, die ich mir für späteres Durchschauen beiseite gelegt hatte. Als ich auf eine Webseite stieß, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Artikel über Nightwish zu sammeln, hab ich ein wenig gestöbert. In einem der Artikel wurde über den Song “While your lips are still red” gesprochen, auf den ich spontan Lust bekam. Tja, und seitdem läuft er auf Dauerplay.
Tags: arg, Bloggen statt was Sinnvolles zu tun, das liebe Geld, Depressionen, Feuerwerk, Freischießen, Ich hab ja sonst nix zu tun, ich sollte es einfach lassen, Marco Hietala, Masters of Rock, Musik, mysteriöse Enden ohne Sinn, Na toll, Neid, Nightwish, Psycho, Schoki als Liebesersatz, Schreiben, Schule, Tschechien, Wär ich ma bloß..., Wieder nix geschafft
Listening to: Nightwish - While your lips are still red
5. Juli 2008 | KreaTief, Own little world | 0 KommentareDon’t get me wrong
Manchmal frag ich mich, warum ich überhaupt irgendwas mache. Grad ist wieder so ein Zeitpunkt. Einer jener Tage, an denen alles auseinander zu fallen scheint und es ganz furchtbar schwer ist, nicht zu verzweifeln. Ich spüre, wie eine Bitterkeit in mir heranwächst, die ich so seit 5 Jahren nicht mehr erlebt habe - gepaart mit sehr sehr viel Neid. Wobei sich da wiederum die Frage stellt, ob ich verbittere, weil ich neidisch bin, oder der Neid nur ein Nebenprodukt der Bitterkeit ist.
Wie auch immer.
Die Prüfungen sind gelaufen, das Projekt ebenso, und ich kann wieder atmen. Das zumindest war es, was ich von diesem Zeitraum erwartet habe - nach dem Stress und vor der mündlichen. Und nun stolpere ich von einem Psycho in den nächsten. Vom Prüfungsstress in Familienchaos, in Gefühlschaos, und weiter in die Ungewissheit.
Und nachdem die heute dank zuverlässiger Quellen ein Ende hat, fühle ich mich auch nicht besser. Ich werde in Deutsch in die Mündliche müssen. Nur in Deutsch. Das heißt aber nicht, dass ich in den anderen Fächern so herausragend war, dass man das nicht nachprüfen muss. Vor allem die Aussage, dass Annina nun Jahrgangsbeste ist, hat mir dabei Gewissheit gegeben, und ich bin in dem Moment vermutlich schneeweiß angelaufen. Bis zu dem Moment war ich es nämlich gewesen, die diesen ‘Titel’ hätte kriegen sollen, und ich hatte mir schon über Wochen Gedanken gemacht, was ich gerne für ein Abschlussgeschenk dafür kriegen wollen würde. Dass Annina es nun bekommt, stört mich gar nicht wirklich. Sie hat es verdient, und hätte mich wer gefragt, wen ich genommen hätte - dann sicherlich sie. Aber enttäuschend ist es schon, wenn man wochenlang nichts anderes hört, als dass man selbst die beste ist. Wenigstens kleine Dinge, auf die man sich freuen kann.
Ein anderer Aspekt dieses Wechsels ist, dass ich noch mehr Angst davor habe, meine Noten zu erfahren. Annina und ich haben in den Vornoten jeder drei 2er und den Rest 1er. Sie muss in keine Mündliche - also gehe ich davon aus, dass sie in jedem Fach ihre Note nur bestätigt hat. Wenn ich dann aber schlechter bin als sie, heißt das, ich habe irgendwo Mist gebaut und eine schlechtere Note kassiert. Ich weiß, es ist schwer zu verstehen, dass es mich wahnsinnig macht, nicht zu wissen, wo und wie schwer. Vor allem, weil ich immer mit der Einstellung zur Schule gegangen bin, dass kommt was kommt und alles andere sich fügt. Aber wenn man erstmal angefangen hat, 1er zu schreiben, dann will man den Standard auch halten. Und wenn man einmal Beste ist - dann will mans auch bleiben. Und wenn ich nach zwei Jahren einer konstanten 1 in Mathe plötzlich wieder eine 3 hätte… Keine Ahnung. Ich sollte einfach abwarten, was kommt und aufhören, darüber rumzuheulen.
Zurück zum Neid. Ich spür ihn überall. hier verdient jemand viel Geld und kann es auch ausgeben, während ich mit meinen paar Kröten daneben stehe und es nicht kann. Da kriegt jemand ein unglaubliches Geschenk zum Abschluss - ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt was kriege. Hier wieder jemand Urlaub - ich bin froh, wenn ich es finanziell schaffe, eine Woche Zelten in Tschechien bezahlen zu können. Da kriegt jemand einen Ausbildungsplatz, ohne je einen Rückschlag einstecken zu müssen. Dort ist wieder jemand und hat einen lieben Kerl, während ich mich allein unter der Decke zusammenkauere.
Ich gönn das den Leuten - wirklich. Jeder hat es verdient, glücklich zu sein. Aber ich möchte auch mal was abhaben. Von dem besten Notendurchschnitt hab ich nicht viel. Außer vielleicht mal ein kleines Erfolgserlebnis. Ist das denn zuviel verlangt? Im Moment habe ich das Gefühl, als würde es für jeden um mich herum bergauf gehen - nur nicht für mich. Ich fühle mich, als würde gerade alles zerbröseln, auf das ich hingearbeitet habe. Als würde alles weitergehen und irgendwas vollbringen oder bekommen, nur ich trete auf der Stelle. Und wenn das so weitergeht - ich weiß nicht, wo es enden soll. Vielleicht ende ich ja wirklich auf einer Parkbank, betrunken, und rede mit Tauben. Oder ich versiffe mit meinen 12 Kindern und einem Säufer als Ehemann in irgendeiner Sozialwohnung. Oder… ich weiß nicht. Grad fällt es mir verdammt schwer, überhaupt so etwas wie Hoffnung zu sehen. Und ich kreisel mich zu sehr um diesen Gedanken, als dass ich mich für irgendwen wirklich freuen würde - obwohl ich mir echt Mühe gebe. Soweit ist es schon - von Neid und Bitterkeit zerfressen.
An dieser Stelle höre ich besser auf und hinterlasse nur einen Lyricfetzen, den ich vor nicht allzu langer Zeit notiert habe und der meine Gefühle gerade am besten ausdrückt und versuche dann weiter das Gegröhle von draußen zu ignorieren:
Don’t get me wrong
I’m glad you’re happy
But where am I in this game?
Where is my place in this world?
Tags: Depressionen, Ins als Songwriter, Neid, Prüfungen, Psycho
Suhl und andere Kopfschmerzen
Für all jene, die fleißig die Daumen gedrückt haben für den Ausbildungsplatz: Ihr könnt aufhören.
Heute lag der große Umschlag im Briefkasten. Nachdem ich zweimal einen kleinen bekommen habe, habe ich auch den großen mit zittrigen Fingern geöffnet. Doch es war schon abzusehen. Der große Umschlag bedeutet immer: wir wollen dich nicht.
Ich nehm es nicht persönlich, das Gespräch hat mir viel Spaß gemacht. Die Leute waren sympathisch, und als sie sagten, dass sie auch Spaß hatten, habe ich es geglaubt, weil es glaubwürdig war. Schlussendlich müsste ich dafür aber umziehen, wäre mit der Schule vermutlich teurer, weil ich Zug fahren müsste, habe keinen Führerschein, bin tierisch unsportlich und man sieht es mir an, habe vergessen zu betonen, dass ich technisch begabt bin, und schlussendlich: Ich bin ein Mädchen und wäre das erste überhaupt gewesen bei denen in diesem Beruf.
Das war also auch nichts. Ein paar Bewerbungen sind noch offen, glaube ich - aber wie jeder Fehlschlag wiegt auch dieser schwer und zieht weiter runter. Wenn der Tag nicht sowieso schon so scheiße gewesen wäre, hätt ich vielleicht die Schultern gezuckt, mich geärgert und dann was anderes gemacht. Aber nachdem ich mir den Arsch für die Schule abgebuckelt habe, um die Bilder fertig zu kriegen, und wir die nun doch später abgeben dürfen, meine Lieblingsnervensägen mal wieder tierisch rumgenervt haben und ich nach Kunstgeschichte und Deutsch auch noch eine Klausur schreiben durfte, obwohl gar nix mehr in meinen Kopf ging… That made my day.
Jetzt kann ich nicht mal mein Jahresprojekt weitermachen, weil ich mich nicht konzentrieren kann.
Und monstergroße Spinnen sind sowieso doof
Tags: Ausbildungsplatzterror, Klausurenterror, Spinnen die gar nicht wirklich erwähnt wurden, Traumjobs und Alptraumbewerbungen, was ein tag
Moonlight Shopping
Gestern hatten in Braunschweig die Geschäfte bis Mitternacht offen. Ein Grund, hinzufahren und einmal mehr shoppen zu gehen, obwohl man meinen sollte, dass ich in der Stadt schon alles gekauft habe, was interessant wäre.
Weit gefehlt. Der Erfolg meiner Shoppingtour zeigt sich in zwei Paar Chucks (für 15 Eus each!), zwei psychodelischen Schweißbändern, zwei Blöcken genau wie ich sie haben wollte und zweimal Haarpflegeprodukte. Hinzu kam noch einmal durchfressen bei Subway und dann noch in die Eisdiele… nie wieder Erdbeeren!
Vom Showprogramm hab ich eigentlich nicht so viel mitgekriegt (zumindest nicht das, was ich interessant gefunden hätte), aber das war eigentlich auch nicht tragisch.
Das einzige, was ich vergessen habe, war schwarze Farbe für meine Haare. Das Directions Ebony, das ich von Steffi übernommen habe, hat sich als faszinierendes Rot entpuppt, das in meinem Pony gemischt mit dem Lila eine nette Farbgebung ergibt, im Ansatz im Schwarz dann aber doch wieder seltsam aussieht. Na, ich muss ja eh noch zum Friseur (erwähnte ich ma, dass ich es HASSE, zum Friseur zu gehen? Wäh.)
Aber der Pony sieht toll aus!
Arg.
Manche Dinge sind einfach zu frustrierend, um sie zu bloggen. Und dann werden sie so unglaublich frustrierend, dass sie doch wieder einen Blogeintrag wert werden.
Gestern also war das NightwishKonzert in Hannover, und bis zuletzt musst ich mir immer wieder die Gründe aufzählen, warum ich nicht hinwollte: zu teuer, zu große Halle, zu unpersönlich, kanns Suhsi Patrol Konzert nicht überbieten…
Schlussendlich, als es zu spät war, hab ich mich dann doch geärgert, nicht hingegangen zu sein. Und meine Laune sank und sank und sank. Muss ich erwähnen, dass ich zusätzlich noch eine Absage gekriegt habe? Adios Regensburg.
Es gibt unterschiedliche Absagen, die mich auch unterschiedlich berühren. Vom Text mal ab - der ist bei allen doch sowieso Standart. Daran bin ich schon gewöhnt. Man merkt aber auch schnell, wie viel man als Bewerber eigentlich wirklich wert ist. Viele sind wenigstens persönlich unterschrieben - das mag ich. Mindestens eine hab ich vorhin wiedergefunden, wo die Unterschrift mitgedruckt ist, aber wenigstens noch so, dass man glauben mag, dass sie einfach nur zuviel zu tun haben.
Gestern bekam ich eine zurück, wo die Unterschrift dermaßen schlecht reinkopiert ist, dass man deutlich sehen kann, dass sie gescannt und gedruckt wurde. Man muss kein Grafiker sein, um die vielen Pixel zu deuten. Sowas, find ich, gibt einem einmal mehr den Hinweis, dass man es nicht wert ist, in dem Betrieb zu schreiben. Und natürlich haben die meinen Namen falsch geschrieben. Ja, okay, er ist exotisch. Aber wenn an die zehnmal in den Unterlagen der gleiche Name steht, wird es wohl kein Tippfehler sein, oder? Herzlichen Dank auch.
Getoppt wird das ganze nur noch durch die nette Email-Absage auf eine schriftliche Bewerbung mit dem Hinweis, dass ich einen frankierten Rückumschlag senden solle, wenn ich meine Unterlagen wiederhaben wolle. Na danke. Ihr habt inseriert, schon vergessen? Dann habt wenigstens die Güte, uns armen Arbeitsuchenden die Sachen zurückzuschicken. Das ist sowieso schon teuer genug.
Wir kreiseln also weiter um das Thema Ausbildung, und auf jede Absage setze ich in Gedanken einen Stempel mit dem wahren Grund: kein Führerschein.
Wenn das dieses Jahr nichts wird, bleibt mir nichts anderes übrig, als ihn zu machen. Wovon? Na auf die paar Schulden mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an. Heute ist man scheinbar nichts mehr wert ohne.
Gott, wie ich diese Welt hasse -_-
Tags: Ausbildungsplatzterror, Frustrierend, Horror Führerschein, Na danke, Nichts wert, Nightwish, Traumjobs und Alptraumbewerbungen
To do (in life)
Um mich davon abzulenken, dass heute das Nightwish Konzert ist (auf das ich nicht gehen werde) und Donnerstag die Autogrammstunde ist (auf die ich nicht gehen werde), habe ich endlich mal die berühmte “Das streich ich von meiner Liste!!!”-Liste notiert. Oder zumindest die Dinge, die mir noch eingefallen sind. Erinnert sich jemand an mehr Punkte? Es kommt mir so wenig vor. Mmh…
- Einen Johansson Moment haben (”Oh no, I fucked it up!!” )
-
Marco Hietalas Haare antatschen (twice
) - Ihn fragen, wie er sie pflegt (”Washing!” )
- Tuomas Holopainen für seine Musik danken
- Jukka Nevalainen ein Bandana schenken
- Tobi Sammet einen Helicopter signieren lassen
-
Ein signiertes Buch von Neil Gaiman (danke Mara
) - Ein signiertes Buch von Terry Pratchett
- Ein signiertes Buch von Rebecca Gablé
- Einen Song schreiben
- Einen Woody (Toy Story) besitzen (England 2002)
- Oslo wiedersehen
- Eine Ausbildung beginnen
- Sie schaffen
- Auf einer größeren, nicht gesperrten Straße herumliegen (Anno dazumal, Eixer See)
- Norwegisch lernen (…aber die Hälfte wieder vergessen… )
- In einer eigenen Wohnung leben
- Eine längere Story zu Ende bringen
- Irgendwo backstage rumlungern
- Alle skandinavischen Länder besuchen (inkl. Finnland)
- In tolle Sachen passen
- Meine Drumsticks signieren lassen:
- Jörg Michaels
- Anders Johansson
- Jens Johansson nach den Noten von Maniac Dance fragen
- Auf ein Nightwishkonzert gehen (Sushi Patrol 2007!)
Tags: Dinge die ich in meinem Leben unbedingt tun wollte, Gablé, Mara, Marco Hietala, Neil Gaiman, Nightwish, Norwegisch, Sushi Patrol, to do, Verdrängungsaktionen
Ferien!
…und schon wieder sind Ferien, und schon wieder habe ich mir vorgenommen, in der Zeit auch was für die Schule zu schaffen. Wenigstens das Jahresprojekt vorantreiben, endlich mal was schaffen und zusehen, dass ich genug habe, das ich für den Rest des Jahres nicht mehr soviel machen muss. Die Bilder fertig machen, ein System in meinen Ordner bringen… Die Möglichkeiten sind endlos. Langweilig wird mir nie. Allerhöchstens zu faul zum Arbeiten. Aber das ist ja was ganz anderes…
Gleichzeitig frage ich mich, wofür ich das alles mache. Klar, gute Noten, aber was nützen mir die? Bislang sammel ich - mal wieder - Absagen für meine ganzen Bewerbungen. Die letzte sogar so dreist, mir zu sagen, ich solle einen frankierten Rückumschlag beilegen, wenn ich meinen Kram wiederhaben mag. Na danke. Das baut doch noch viel mehr auf als eine reine Absage.
Sehen wir’s ein, ohne Führerschein bin und bleib ich einfach ein Mensch zweiter Klasse. Ohne Job keinen Führerschein, ohne Führerschein keinen Job.
Na danke.
Willkommen in den Ferien.
Tags: Ausbildungsplatzterror, Basteln für die Schule, Jahresprojekt, Traumjobs und Alptraumbewerbungen, Was sind Ferien
Meine große Liebe!
Tags: Keyboarderliebe, man gönnt sich ja sonst nix, Whoopie!
Listening to: Stratovarius - Black Diamond
12. Februar 2008 | Own little world | 0 KommentareTage wie dieser…
05:54 - Ins quält sich aus dem Bett, schreibt eine Email und stellt erfreut fest, dass weder Kopfschmerzen noch Fiebergefühle noch Übelkeit vom Vortag von Dauer waren. Doch Mathearbeit. Klasse.
07:05 - Ins verlässt nach dem Frühstück und einem mal wieder längeren Badbesuch das Haus, die Tasche einfach nur zusammengestopft, vom Sportzeug viel zu voll. Egal, keine Zeit.
07:20 - Die Bahn auf der gegenüberliegenden Seite kommt mit 5 Minuten Verspätung. Keine Spur vom CoB-Typen
07:22 - Die eigene Bahn kommt präzise eingefahren und bietet sogar noch Sitzplätze.
07:51 - Die Bahn kommt in Braunschweig an mit präzise 10 Minuten Verspätung. Nanu? Na, passiert.
07:54 - die Tram fährt natürlich genau vor der Nase weg. Wie gut, dass gleich noch eine kommt. Ist ja eh nur Englisch.
08:04 - Nanu, noch kein Lehrer im Raum? Toll. Wen interessiert schon Pünktlichkeit.
08:10 - Lehrerin trudelt ein, und anderthalb Stunden Langeweile, weil Stillarbeit beginnen.
09:30 - Whe, Pause! Auf zum Biobäcker!
09:39 - Igitt, Zimtbrötchen? Oh, doch eigentlich lecker. Proben sind schon was Feines!
10:03 - Mathearbeit ahoi. Wenn man den genauen Plan mitsamt Lösungswegen neben sich liegen hat ists irgendwie langweilig.
10:35 - Sina wird weggesetzt, weil sie schwätzt. Dabei war ichs doch, die mit Annina geflachst hat.. komith.
11:15 - Tee meets Arbeit. Ich schwöre, der Löffel ist mir direkt ins Auge gesprungen!!
11:25 - Abgabe. Auf zum Sportunterricht.
11:45 - Ein Schwur: Nie wieder Autofahren mit Marcel!
12:00 - Der Sportunterricht beginnt mehr oder weniger gelassen. Volleyball. Oh Wunder! Eine 3 in Sport? Yoa, nehmenwa!
13:10 - Sechsma Körpereinsatz gezeigt und über den Boden geschlittert. Wann schaut er hin? Wenn ich hinkipp. Klasse. Feierabend und auf zurück zur Schule, um noch das Projekt fertig zu machen
13:25 - Kleiner Umweg zur Hamburger Straße… also im Grunde großer Umweg… was solls.
13:40 - endlich einen Klassenraum gefunden, um zu arbeiten.
14:30 - Plakat bekritzeln, auf den Schrank legen, fertig. Auf zum Bahnhof.
14:50 - rein und wieder raus aus Ihr Platz, bewaffnet mit einer Milchschnitte, zwei Schweißbändern und zwei Tafeln Schoki mit Vanillepudding. Das war eigentlich nich geplant..
14:55 - 7 Tüten Skittles und aus Versehen einen Packen Balisto ausm Automaten gezogen. Wat, du willst auch ma dran? Such dir nen anderen!!
15:10 - Der Zug wird bereit gestellt. Endlich ins Warme!
15:36 - Whe, pünktlich! Raus aus dem Ding und endlich ab nach Hause.
15:47 - Nochma in den Keller, Trinken und was zum Anziehen suchen. Tasche ist eh schon überladen.
16:01 - Arg. PC fährt nicht mehr hoch. Scheiß avast-Hoax.
17:01 - nach einigen Wahnsinnsanfällen der Gang zu Mutters PC. Es leben die einfachen und bekannten Passwörter. Ab ins Inet und gegooglt.
17:05: Problem gelöst, neues da. Egal, drüberinstallieren. Nebenbei schonmal Zucchini schnibbeln.
18:00 - Windows installiert. Souffle blubbert. Ich fühl mich wie ein Hexenweib, das in einem Zaubertrank rührt. Fair is foul and foul is fair… Oh, Duschen wär toll!
18:07 - Windows installiert noch immer. Souffle ist im Ofen. Ich renn gegen die Tür und dann ins Bad zum Duschen.
18:13 - Dusche ist fertig. Souffle lebt noch. Windows ist fertig. Whe! Auf zum Föhnen
18:30 - Souffle is auch fertig. Erstma essen. Dann nochma föhnen.
19:05 - Müdigkeit macht sich breit. Egal, endlich posten! PC läuft wieder. Dafür sind alle Geräte weg, inklusive Soundkarte. Klasse. Formatieren? Nicht mehr heute!
19:30 - Oh, M&Ms! Blogs lesen wollt ich auch noch. Dann halt später posten.
19:45 - Blogs sind leer, alles andere auch. Na gut, doch posten. Abtippen is nich einfach, wenn man seine Zugschrift nicht lesen kann. Vielleicht doch ma den Bleistift anspritzen?
19:55 - Fröstelera, eine Suche nach wärmeren Sachen, gefolgt von einer Diskussion über Rollos, und wie man sie dichter machen kann. Rollo ist überhaupt eine nette Idee. Hallo Placeboeffekt.
20:05 - Oh richtig, der Blogeintrag! Na gut, ich weiß grad eh nicht weiterzuposten..
20:12 - Mist, jetzt. Nichts spannendes mehr passiert. Na gut, dann halt doch posten.
Tags: arg, Bahn, Ich hab ja sonst nix zu tun, timetable, was ein tag
Listening to: Nightwish - Eva
14. Januar 2008 | Own little world | 0 Kommentare…Godt Nytt År
Das Jahr nähert sich dem Ende, hinter mir liegt die wohl stressigste Schulwoche des Jahres, Weihnachten, erste Treffen mit englischen Freunden von Freunden und nicht zuletzt eine Austeilaktion von Coupons, für die ich mich hab durchfressen können, aber noch nichts bekommen hab…
und ich lasse das alles kommentarlos hinter mir, führe nix aus und widme mich statt dessen dem alljährlichen Jahresrückblick, weil ich morgen dafür sowieso keine Zeit mehr haben werde.
Also: there we go!
Zugenommen oder abgenommen? Zu ma wieder
Haare länger oder kürzer? Länger. Andere Farbe. Noch länger. Vorne kurz, hinten lang?
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Weitsichtiger, denke ich - aber nich viel.
Mehr ausgegeben oder weniger? Oslo, Tschechien, Tierarzt… mehr.
Der hirnrissigste Plan? zu zweit in ein fremdes Land, dessen Sprache wir nicht sprechen…
Die gefährlichste Unternehmung? zu zweit in ein fremdes Land, dessen Sprache wir nicht sprechen… *g*
Der beste Sex? hatte wohl men Nanowrimochara Leon. Ich zumindest nicht.
Die teuerste Anschaffung? Das Keyboard, das ich mir noch immer nicht gekauft hab? Guitar Hero… war der neue PC dieses Jahr? Oh, ja! Dann der.
Das leckerste Essen? Strawberry Cheescake Eis *yumm*
Das beeindruckendste Buch? Stardust von Neil Gaiman, Without you von Anthony Rapp und die Nightwish Biographie
Der berührendste Film? Öhm….. Stardust, Hairspray!, und die Simpsons natürlich… von dem, was mir so einfällt.
Das beste Lied? Öhm… the Poet and the Pendulum und alles andere von der neuen CD, Pyre of Gods von Tarot, und… so furchtbar viel neue Musik!
Das schönste Konzert? Tarot. Sushi Patrol. Tarot. Sushi Patrol…. beides tierisch gerockt, beides erste Reihe, beides peinliche aber nette Begegnungen mit Marco. Beides großes Kino! Natürlich dicht gefolgt vom Festival 
Die meiste Zeit verbracht mit…? Steffi. Oh und Sina, wenn man die ganzen Schultage mitzählt *g*
Die schönste Zeit verbracht mit…? …Marco *
*
Vorherrschendes Gefühl 2007? We’re so fucking metal!!
2007 zum ersten Mal getan? in die Tschechei zum Festival. Oslo gesehen. Whe!
2007 nach langer Zeit wieder getan? Dänemarkurlaub und endlich mal wieder mehr als ein Konzert.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Fußaua in Norwegen, die hohe Tierarztrechnung und die Facharbeit
Die wichtigste Sache, von der dich jemanden überzeugen wollte? Tschechien ist viel günstiger als Wacken!
2007 war mit einem Wort…? stressig aber fun irgendwo. Das waren zuviele Worte? dann: Metal!
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Jahresrückblick, Lebenszeichen, Nightwish, so fucking metal, Stöckchen, Twitter
Listening to: Ignitor - Hymn Of Erin
30. Dezember 2007 | Own little world | 0 KommentareAbsolut talentfrei
Das ist einer dieser Tage, die man eigentlich aus dem Kalender streichen könnte. Ein Stundenplan, bestehend aus Mathe, zwei Stunden Beschäftigungstherapie, und dann das Event, weswegen wir eigentlich alle da waren: das erste richtige Treffen fürs Jahresprojekt. Eingeteilt sind wir in zwei Gruppen, nur eine Gruppe muss anwesend sein, nur eine präsentiert. Ich hab meine Idee für echt toll gehalten.
Bis heute.
Mein Jahresprojekt ist die Erarbeitung der werbetechnisch relevanten Dinge für eine Systemgastronomiekette. Will sagen alles vom Logo über Briefpapier bis zu Speisekarten und Becher und all sowas. Die Idee ist auch gut angekommen. Nur meine Entwürfe nicht. Ich hasse es wirklich, wenn jemand meinen Chef niedermacht, nur weil er nicht studiert hat. Überhaupt hab ich ein großes Problem mit Leuten, die der Meinung sind, dass man nichts kann, nur weil man nicht studiert hat. Ich selbst will nicht studieren, sondern eine Ausbildung, und das ist wunderbar. Ich will nicht zu der oberen Elite gehören, sondern einfach nur mein Leben leben. Doch wenn mir dann jemand mit großen Worten einredet, dass jemand, der Design nicht studiert hat, in der Branche nichts zu suchen hat, hab ich echte Probleme, nicht vor versammelter Mannschaft loszuheulen.
Okay, ich hab halt kein Talent. Hab ich nie behauptet. Kunstgeschmack hab ich auch keinen, wenn man sieht, dass alles, was ich mache, nicht gut ist, und alles, was gut ist, mir einfach nicht gefällt. Meine Meinung interessiert aber keinen, denn ich mach die Noten nicht. Ich finds arm, dass man gerade in der Gestaltung nicht seinen eigenen Weg findet, sondern sich nur danach richtet, was eine Person gut findet. Weil sie studiert hat.
Sehen wirs also ein, ich habe kein Talent, was Gestaltung angeht. Musik kann man auch von der Liste streichen, so sehr ich Musik auch liebe, als Teil meines Lebens, als Soundtrack of my life, als… etwas, ohne das ich nicht leben kann oder will. Ich kann keine eigene Musik machen, ich hörs einfach nicht.
Und schreiben? Rumschwallen kann ich, aber wirklich schreiben.. ich fand es heute treffend, als ich meinte, dass ich immer Symphonien schreiben will, aber am Ende kommt immer Alle meine Entchen raus. Worte liegen mir also auch nicht so, wie ich immer gehofft habe.
Und nun?
Hoffentlich baut mich der Norwegisch Kurs nachher etwas auf…
Tags: ich sollte es einfach lassen, Jahresprojekt, Musik, Norwegisch, Schreiben, talentfrei
Listening to: Tanz der Vampire - Vor dem Schloss
20. September 2007 | At work, Own little world | 0 KommentareBücher!
Büchereien sind so etwas wie Süßigkeitenläden für andere. Oder mich. Ich liebe auch Süßigkeitenläden, oder Spielzeugläden und auch Buchhandlungen… aber darum geht es ja nicht.
Als ich in Hannover gewohnt habe, hab ich manchmal Nachmittage damit verbracht, durch eine der vielen Büchereien zu wandern und einfach zu stöbern. Oder ich hab zuvor im Internet gestöbert und eine Reihe interessanter Bücher in der Landesbib abgeholt. Vor allem diese Bibliothek war großes Kino für mich, mit all den Vorschriften, dem umständlichen Weg, an etwas zu kommen, und natürlich den ganz alten Schinken. Doch, Büchereien sind schon toll.
In Peine ist das ganze etwas kleiner gehalten, aber es gibt zu jedem Thema das eine oder andere Buch. Das ganze für 10 Euro im Jahr. Ich hatte gestern mit dem Gedanken gespielt, für das Jahresprojekt die Karte verlängern zu lassen, durfte dann aber feststellen, dass alle interessanten Bücher ausgeliehen waren. Also fiel die Wahl auf die Bib in Braunschweig, wo ich ja sowieso zur Schule gehe. Kostet zwar 2 Eus mehr, ist aber um einiges größer und hat noch ein paar Zweigstellen. Und es ist toll. Ich liebe Gebäude voller Bücher, in denen ich mich verlaufen kann. Und das Stolpern über Themen, zu denen man grad eigentlich gar nix haben wollte, aber genau DIESES Buch muss doch noch dazu. Und schlussendlich ist der Rucksack zum Bersten voll.
Wenn der Weg nicht so weit wäre, wäre das ganze natürlich noch viel toller, aber damit muss ich leben. Zum Thema hab ich zumindest etwas Literatur gefunden und allein das ist schon das Geld wert. Wenn ich irgendwann auch noch das neue Gablé in die Finger kriege - perfekt!
Tags: Bücher, Bücherei, das liebe Geld, Gablé, Jahresprojekt
Listening to: Annihilator - Snake in the grass
18. September 2007 | Own little world | 0 KommentareSpocht
Manche Dinge gehören nicht an eine Fachoberschule, behaupte ich einmal ganz dreist, und verweise damit auf den Sportunterricht, der an der OKS zum 12. Schuljahr dazugehört. Sport, wie ich ihn in Erinnerung habe, war immer grässlich. Nachdem ich in der 5. Klasse das einzige Mal eine 2 in Sport hatte, ging es nach dem Umzug nach Peine rapide bergab. Umgeben von Vereinssportlern und sofort zwei Noten schlechter bewertet, wenn man in keinem war, gab es einfach keine Chance für mich unsportliche Kröte. Misserfolg grenzte an Misserfolg, und Sport war einfach das Hassfach Nr. 1, weil es keine Stunde gab, in der ich mir nicht vorkam wie der hinterletzte Dreck.
Nun ist das zum Glück anders. Viele in der Klasse sind genauso unsportlich wie ich und lassen mich in einem völlig anderen Licht erscheinen. Dass der Schwerpunkt nicht auf Leistung, sondern auf Engagement gelegt wird, find ich auch gut. Da macht sogar das verhasste Volleyball auf einmal Spaß.
Trotzdem - was hat Sport an einer Fachoberschule zu suchen? Hätten wir nicht ein weiteres Fach kriegen können? Oder mehr als eine Dreiviertelstunde fürs Jahresprojekt?
Tags: Hassfächer, Schule, Sport ist Mord, Volleyball
Listening to: Rhapsody - Guardiani Del Destino
17. September 2007 | Own little world | 0 KommentareThere we go!
Vielleicht liegt es daran, dass ich im Moment sowieso etwas weird drauf bin, aber irgendwas wollte tatsächlich, dass ich das Bloggen wieder aufnehme. Und da ich nichts mehr finde, das ich an dieser Seite noch ein- oder umbauen mag, wird nun wohl oder übel wieder gepostet. Einzig und allein fehlen noch die Links zu den anderen Seiten, die aber in den Tagen folgen werden, wenn ich möchte, dass diese Seite öffentlich ist. Vorher nicht.
Just gerade fühle ich mich ziemlich busy. Ich hab es zwar geschafft, Günter Grass’ “Im Krebsgang” in der vorgeschriebenen Zeit zu lesen (oder zu hören, nachdem ich aufs Hörbuch umgestiegen bin), doch das heißt nicht, dass ich von der Schule aus nicht ausgelastet bin. Zum einen schreit das Jahresprojekt danach, endlich angefangen zu werden (die gesamte Werbetechniklinie für einen Systemgastronomiebetrieb, etwas, das ich hier sicherlich auch nochmal erläutern werde), in Deutsch muss ein Buch gelesen werden, in Englisch ein anderes (aber das hat zum Glück noch Zeit, obwohl ich mich sehr auf Billy Elliot freue), und nach drei Wochen Unterricht stehen tatsächlich schon die ersten Klausuren an. Angespannt? Ich? Nein, aber ausgelastet. Was durchaus eine willkommene Abwechslung ist.
Also hier bin ich wieder. Alive & blogging again. Whoopie.
Tags: bloggen, günter grass, here we go again, Jahresprojekt, Schule
