And the rest is silence
Ein letztes Mal, zumindest für sehr lange Zeit, schreibe ich nun einen Nachruf für eine Rennmaus. Stubbs, der letzte meiner GerbilSippe, hat sich vorhin verabschiedet. Oder wurde verabschiedet. Den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht früher Schluss machen und zum Tierarzt gehen sollte. Die Entscheidung wurde mir abgenommen - und auch die Tierärztin war der Meinung, dass es so am besten ist.
Ich bin… erleichtert, denke ich, irgendwo. Stubbs und ich sind nie wirklich warm geworden, und ich habe die Schuld immer bei mir gesucht. Vielleicht lag sie das auch. Vielleicht war ich einfach nicht der richtige Mensch für eine solche Maus - einen kleinen Psycho, der immer Angst hatte, sie nie an die menschliche Hand gewöhnen konnte, und jeden Besucher verstörte. Bis zuletzt gab er mir immer wieder Rätsel auf, dieses unglaublich hübsche aber verstörende Tier. Jetzt hat er endlich seine Ruhe. Vor mir, vor der Welt und vor seinen Schmerzen, die der Tumor ihm zuletzt bestimmt bereitet hatte.
Er hat es auf ziemlich genau drei Jahre bei mir geschafft - gekauft während meiner letzten Tage bei McDonalds im August 2005. Also wirklich ziemlich genau drei Jahre. Damit kann man sagen, dass er sein Leben durchaus gelebt hat, wenn man es so nennen will.
Bei meinem letzten Eintrag dieser Art - dem Abschied von Loki -, habe ich schon mit der Tradition gebrochen, einen Songtext auszuwählen. Ich hatte lange überlegt, ob ich nicht “Back to madness” oder “Just carry on” von Stratovarius bemühen sollte, weil Stubbs ja immer meine Tolkkimaus war…
Aber ich denke, ich lasse es. Stubbs ist auch so schon mit genug Getöse gegangen, indem er bei der Tierarzthelferin einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Wortwörtlich am Zeigefinger. Das erste und letzte Mal, dass er überhaupt jemanden gebissen hat. Er hat mich auf die Idee gebracht, doch wieder ein Konzept auszugraben, das ich nun schon viermal verworfen habe. Vielleicht habe ich es auch nur falsch angefangen. Vielleicht lese ich auch nur zu viel Gablé. So oder so - ihm zu Ehren. Und jedem zu Ehren, der je in meinem Aquarium ein Zuhause gefunden hat. Ich werde es zumindest versuchen, um die Wartezeit zum Nanowrimo zu kürzen.
Außerdem darf er sich damit rühmen, dass er die letzte Maus ist, die ich beherbergen werde. Ab sofort und auf unbestimmte Zeit. Vielleicht kommt irgendwann einmal ein neuer Nager in mein Heim, das Aquarium behalte ich zumindest erst einmal, wenn auch nicht unbedingt in Sichtweite. Den Teil der Einrichtung, den ich nicht direkt wegwerfen mag (weil total zernagt oder eingesaut), biete ich Mara für Sookie an, den Rest verstaue ich irgendwo.
Doch fürs Erste bleibt Stubbs der letzte seiner Art in meinen Hallen meinen vier Wänden…
….and the rest is silence.
Tags: Auszeit, ein Leben danach, End of an era, Hamlet zum Abschied, Nanowrimo, Psycho, Psychomaus, Rennmaus, Schreiben, the rest is silence, Tierarzt, Tolkkimaus
Listening to: Nightwish - Ever Dream
13. August 2008 | Own little world | 0 KommentareKrach! Boom! Bang! Zisch! Yaaay!
Knapp halb 3 Uhr morgens und ich kann noch immer den Lärm vom Freischießen hören. Ist das normal? Machen die sonst nicht viel früher dicht, oder habe ich Halluzinationen?
Naja, das macht aus dem eh schon seltsamen Tag einen nicht enden wollenden seltsamen Tag.
Er hatte ja eigentlich relativ normal begonnen. Dann hab ich angefangen, Webseiten durchzuschauen, die ich mir für späteres Durchschauen beiseite gelegt hatte. Als ich auf eine Webseite stieß, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Artikel über Nightwish zu sammeln, hab ich ein wenig gestöbert. In einem der Artikel wurde über den Song “While your lips are still red” gesprochen, auf den ich spontan Lust bekam. Tja, und seitdem läuft er auf Dauerplay.
Tags: arg, Bloggen statt was Sinnvolles zu tun, das liebe Geld, Depressionen, Feuerwerk, Freischießen, Ich hab ja sonst nix zu tun, ich sollte es einfach lassen, Marco Hietala, Masters of Rock, Musik, mysteriöse Enden ohne Sinn, Na toll, Neid, Nightwish, Psycho, Schoki als Liebesersatz, Schreiben, Schule, Tschechien, Wär ich ma bloß..., Wieder nix geschafft
Listening to: Nightwish - While your lips are still red
5. Juli 2008 | KreaTief, Own little world | 0 KommentareThe last ones!
Gotthard - And then goodbye
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Tags: Ins als Songwriter, Prüfungen, Schreiben, Schule, SchuleIns als Songwriter
3rd & 4th
To die for - Like never before
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Tags: Ins als Songwriter, Prüfungen, Schreiben, Schule
Next Song!
Nuclear Blast Allstars - a perfect day (to die)
Tags: Ins als Songwriter, Prüfungen, Schreiben, Schule
War wohl nix
An der Stelle wollte ich eigentlich ein paar Bilder bloggen, die ich mit meinem Handy gemacht habe - unter anderem vom der Indiana Jones Bahn, meiner neuen Sonnenbrille und ein bisschen Random stuff, aber da sich die Software zu meinem Handy nicht installieren lassen will, muss ich das wohl verschieben.
Die Prüfungen sind gelaufen (hoffentlich auch gut!), und ich stecke mitten im Prüfungsprojekt, in dem ich ein Konzeptalbum schreibe - genauer gesagt eine Rock Oper. Nicht, dass ich wirklich voran kommen würde… ich habe noch etwa anderthalb Wochen, vielleicht ein bisschen mehr, wenn ich darauf verzichte, das CD-Booklet professionell drucken zu lassen. Wir werden sehen. Ergebnisse werde ich natürlich auch hier hinterlassen.
Noch nichts neues an der Job-Front.
Und ich geh nun wieder Jak 3 spielen und warte darauf, dass das Gewitter frische Luft mitgebracht hat.
Tags: Ins als Dichter, Ins als Songwriter, Lebenszeichen, mit Sina am rumgackern, Na toll, Prüfungen, Schreiben, Schule, So much to do - where is my pep?, Stress, talentfrei
Of masters and metal
Das war er also, mein letzter ‘richtiger’ Schultag. Jetzt kommen erstmal nur die Vornotenbekanntgabe und dann natürlich die Prüfungen. Gefolgt von drei Wochen Prüfungsprojekt, in denen man eigentlich zuhause arbeiten darf, wir uns aber zumindest mehrmals in der Schule treffen. Wie sich das mit meinem Projekt Englische Songtexte verträgt, werde ich noch sehen. Erinnert mich aber daran, dass ich noch den Antrag ausfüllen muss. Bis Mittwoch. Naja. Die Sekundärliteratur zum Tell muss noch fertig gelesen werden, da ich mir ihn als Thema in Deutsch ausgesucht habe. Zweite Möglichkeit Gedichtsinterpretation, aber… naja, mal schauen. Irgendwann muss ich auch endlich die Songtext-Bücher lesen, damit ich nicht die ganzen drei Wochen eben damit verbringe. Wird schon, irgendwie. Die anspruchsvollsten Prüfungen werden für mich eh Deutsch und Kunstgeschichte. Über Englisch denke ich gar nicht erst nach, und Mathe… ach, das wird.
Anderes Thema: Nachdem ich Wordpress aktualisiert habe, waren plötzlich Teile meiner Sidebar weg. Störrisches Ding, aber ich hab’s endlich mal repariert. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich eine Kategorie noch gar nicht benutzt habe, nämlich Welt 2.0. Das hat nichts mit dem Web 2.0 zu tun, sondern war ursprünglich für Rollenspiele vorgesehen, für Postings und Charaktere, die ich vorstellen wollte. Ich versuche, die Kategorie ab sofort tatsächlich auch mal zu nutzen und fange auch gleich mit dem Charakter an, den ich zuletzt fertig gestellt hab - genauer gesagt: heute. Also gestern eigentlich. Egal.
Und twittern will ich auch wieder öfter. Es schläft so vieles ein mit der Zeit.. hach.
Tags: der Ernst des Lebens, Hochheilige Versprechen, Ich hab ja sonst nix zu tun, Ins als Songwriter, Prüfungen, Schreiben, Schule, und was mache ich nächsten Monat?
Listening to: Nightwish - Sacrament of wilderness (live with Anette)
10. Mai 2008 | At work, Welt 2.0 | 0 KommentareMeine 5 Minuten Ruhm
Das Chaos um Wutz scheint vorbei - zum Glück. Heute habe ich erfahren, dass es schon wieder ein neues Drama gegeben hat. Das war’s mit meinem Ruhm. Trotzdem bin ich froh, die Frau nicht mehr oft sehen zu müssen. Aber sie ist ja nicht nachtragend…
Weiteren Ruhm fand ich mit der Rede, die ich bei der Ausstellungseröffnung halten sollte. Maria ist einen Tag vor der Rede abgesprungen und ich habe noch einen sehr vergiggten Tag mit Sina verbracht, um das Ding überhaupt zu schreiben. Und dann musst ich sie auch noch halten - igitt.
Ich habe es dann doch noch hinter mich gebracht, vor lauter Menschen, die ich nicht kannte (und ein paar, die ich kannte), zu schnell, durcheinander und wahrscheinlich nicht mal ansatzweise so betont, wie ich es wollte, aber ich hab es hinter mich gebracht. Und das, ohne ein Schluck trinken zu können vorher. Chaos pur! Meine ganzen Bilder sind verkauft, die meisten in heimische Gefielde. Egal, hauptsache weg. Kohle kann man immer brauchen. Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: 5 Minuten Ruhm, Ausstellung, Bilder, das Loch im Zaun, Highland Gathering, Ich bin ja nicht nachtragend, Ins als Dichter, Inspiration, komische Mittelaltermärkte, Lebenszeichen, mit Sina am rumgackern, Mrs Engagiert to the rescue, Narrenfreiheit, Schreiben, Schule, was ein selten kreativer Tag, Wutz, zu groß geratene Eichhörnchen
Listening to: Icon of Coil - Sleep:Less
6. Mai 2008 | At work, Ferret.Content, KreaTief, On the road | 0 KommentareDas Loch im Zaun
So soll unsere Ausstellung heißen:
Narrenfreiheit - Das Loch im Zaun.
Wer sich sowas ausdenkt? Na ich! Nach einigem Hin und Her wurde mein Vorschlag Narrenfreiheit mit großer Mehrheit (15 von anwesenden… 20? ) angenommen. Und als Untertitel dann gleich das, was ich eigentlich nur als Scherz eingebracht habe: Das Loch im Zaun. Muss ich erwähnen, dass ich irr gekichert habe, als das fest stand? Na meinetwegen…
Zur Strafe Belohnung bin ich auch diejenige, die zur Eröffnung die Rede halten darf. Hätte nicht gereicht, wenn jemand anders sie hält und ich nur helfe, sie zu schreiben? Augenscheinlich nicht. Schreiben darf ich mit anderen zusammen, halten dann wohl alleine. Na klasse. Und das mir, wo ich sowas doch hasse.
Außerdem bin ich noch im 4köpfigen Komitee der Bilderaussucher. Das wiederum aber freiwillig, wenn auch ungewählt (weil sich nur 4 bereit erklärt haben… Bitte, ihr werdet ja sehen, was ihr davon habt! ) .
Die Frage nach dem Prüfungsprojekt rückt auch immer näher, und nachdem ich immer mal wieder eine Idee im Kopf hatte, ist mir heute bewusst geworden, dass sie nicht wirklich ausgereift sind. Merchandise für eine Band zu gestalten ist ja ganz nett, aber… gegen eine theoretische Arbeit von über 20 Seiten ist es Kinderkacke (salopp gesprochen) .
Dann kam der Hinweis, dass man auch in anderen Fächern Arbeiten abgeben kann. Meine Rettung. Morgen mache ich mich gleich auf die Suche nach meiner Englischlehrerin und frage sie, auf was sowas hinaus laufen kann. Gerade kann ich mir gut vorstellen, Englische Songtexte zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Oder halt Lyrik, wie auch immer man es betrachten will. Wenn das nicht reicht, kann ich sie auch immer noch illustrieren. Damit wäre mir schon sehr geholfen, denn das wollte ich ja sowieso anfangen (Und es erlaubt mir, mehr Bücher zum Thema zu kaufen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen
). Wenn das nicht klappt, kann ich noch immer umdenken. Aber das wäre schon großes Kino…!
Tags: arg, Ins als Songwriter, Jahresprojekt, Mrs Engagiert to the rescue, Prüfungen, Schreiben, Stress
Listening to: Nightwish - Sahara
1. April 2008 | At work | 0 KommentareDas “Proust-Stöckchen”
Mal wieder vom Spielkind…
Der Schriftsteller Marcel Proust hat im Jahr 1993 für die US-Ausgabe der „Vanity Fair“ einen Fragebogen entwickelt, der seit nunmehr 15 Jahren Prominente mit teilweise sehr tiefgreifenden Fragen konfrontiert. Da ich solche Fragebögen sehr mag und die Stöckchen-Quote in diesem Jahr noch arg zu wünschen übrig lässt, nehme ich die Fragen mal als Vorlage für ein Stöckchen.
Nun geht es los:
Was ist für Sie das vollkommene Glück?
Vollkommenes Glück ist verdammt schwer zu erreichen, finde ich. Sich wohl zu fühlen in sich und der näheren Umgebung. Zufrieden sein mit dem, was man hat, egal wie viel oder wenig man hat. Zu akzeptieren, dass man nicht alles haben kann. Und jeden. Und dass es manchmal gut ist, dass man nicht alles erreichen kann.
Was ist ihre größte Angst?
Dass ich niemals jemanden finde, mit dem ich glücklich sein kann, dass ich mich selbst bis zum Schluss blockiere. Dass ich irgendwann alle Freunde vergrault hab…
Mit welcher historischen Person identifizieren Sie sich am meisten?
Mit Mozart. Da ist zum einen der Hang zur Musik (auch wenn zwischen uns Welten liegen, er das Genie, ich das unmusikalische Etwas… ), zum anderen das Unvermögen, sich anzupassen. Immer auf der Suche nach dem Weg zu sein, der zumindest ein wenig aneckt. Ich denke, wir sind beide Rebellen. Und beide gleichzeitig auch unglücklich mit dem, was uns das einbringt. Natürlich kann ich nur raten…
Welche lebende Person bewundern Sie am meisten?
Tuomas Holopainen. Er ist nicht nur ein leckerer Kerl, sondern auch eine Persönlichkeit, die ich sehr bewundere - und immer mehr bewundere, je mehr ich von ihm mitkriege. Natürlich ist er nicht perfekt, aber gerade die Fehler machen ihn liebenswert. Ich hätte gerne mal die Chance, mir anzuschauen, inwieweit meine Einschätzung dieses Mannes richtig ist. Seine Musik zumindest ist schonmal ein großer Grund, ihn zu bewundern, und ein Blick in seine Seele, der mich einmal mehr in meinen Vermutungen bestärken will.
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Tags: Gablé, Musik, Neil Gaiman, Schreiben, Stöckchen
Manche Tage…
…sind einfach nicht wahr. Man weiß schon von Anfang an, dass sie scheiße werden, und man steht trotzdem auf. Oder ich zumindest. Sowas!
Als die Rock Show auf BFBS letzte Nacht mit dem Poet and the Pendulum schloss, schlief ich mehr oder weniger zufrieden grinsend ein. Eigentlich logisch, dass der Tag danach so mistig sein muss.
Dabei lief doch sogar der Stardust Song von Take That…
Es reicht ja auch nicht, dass ich im Zug keine Sitzplatz mehr kriege und dann auf der Treppe herumhocke mit irgendwelchen Idioten im Rücken. Meine Formulierungen an diesem Tag sind grauenvoll.
Und dann war da noch der liebe Tramfahrer, der sofort, nachdem die Türen aufgingen, die Sperre wieder aktivierte und die Leute zwar ausstiegen, aber kaum einen einstiegen ließ. Fassungslos starrten wir dem Fahrzeug hinterher, als es nicht mal eine Minute gehalten hatte. Was soll sowas denn bitte?
Und dann auch noch statt Mathe und Sport vier Stunden Kunstgeschichte. Arg.
Klar, ich mag Mathe nicht, aber das ist Zeit, die ich mit Schreiben hätte verbringen können. Mit meinen heute so gar nicht ausgereiften Formulierungen.
(Was mich wieder zu den Trauben des Dionysos bringt.. aber nun ja)
Und Sport… Ich wünschte, jemand hätte mir wenigstens Bescheid gesagt, dann hätt ich das ganze Zeug nicht mitgeschleppt. Und nach dem Fressflash gestern hätt ich ein wenig Bewegung vielleicht gebraucht.
Ach, egal.
Mehr Schoki!
Tags: arg, BFBS rockt, Fächerchaos, kann mir mal bitte jemand Bescheid geben?, Kunstgeschichte, Nightwish, Scheiß Öffis, Schoki als Liebesersatz, Schreiben
Listening to: Nightmare before Christmas - Hier in Halloween
19. November 2007 | Gaga.Welt | 0 KommentareNoch mehr Gejammer
Die erste Fuhre Bücher sind durch, abgearbeitet, das halbe Skizzenbuch voll, und viel Schoki gemampft. Zwei Kinobesuche (Stardust: whe / Lissi:
!) hinter mich gebracht, und jetzt, wo ich grad wieder etwas Luft kriege (aber eben nicht viel, eine Woche rum, und die Liste nicht mal ansatzweise abgearbeitet *arg*), melde ich mich für den nächsten Stress an:
![]()
Man hat ja sonst nichts zu tun. Vielleicht spornt es mich ja ma an, den Plot soweit fertig zu kriegen… den 2. Draft etc kann ich ja noch immer nachschieben, das interessiert ja keinen. Hauptsache, ich krich das erstmal zusammen.
Bin gespannt, ob ichs schaffe - wenn nicht, kann ich ja noch immer nächstes Jahr teilnehmen. Und nächstes. Und nächstes. Und….
Tags: Gaga me, Ich hab ja sonst nix zu tun, Kino, Schreiben, Stress, Was sind Ferien
Listening to: L'âme Immortelle - Life will never be the same again
26. Oktober 2007 | KreaTief | 0 KommentareAbsolut talentfrei
Das ist einer dieser Tage, die man eigentlich aus dem Kalender streichen könnte. Ein Stundenplan, bestehend aus Mathe, zwei Stunden Beschäftigungstherapie, und dann das Event, weswegen wir eigentlich alle da waren: das erste richtige Treffen fürs Jahresprojekt. Eingeteilt sind wir in zwei Gruppen, nur eine Gruppe muss anwesend sein, nur eine präsentiert. Ich hab meine Idee für echt toll gehalten.
Bis heute.
Mein Jahresprojekt ist die Erarbeitung der werbetechnisch relevanten Dinge für eine Systemgastronomiekette. Will sagen alles vom Logo über Briefpapier bis zu Speisekarten und Becher und all sowas. Die Idee ist auch gut angekommen. Nur meine Entwürfe nicht. Ich hasse es wirklich, wenn jemand meinen Chef niedermacht, nur weil er nicht studiert hat. Überhaupt hab ich ein großes Problem mit Leuten, die der Meinung sind, dass man nichts kann, nur weil man nicht studiert hat. Ich selbst will nicht studieren, sondern eine Ausbildung, und das ist wunderbar. Ich will nicht zu der oberen Elite gehören, sondern einfach nur mein Leben leben. Doch wenn mir dann jemand mit großen Worten einredet, dass jemand, der Design nicht studiert hat, in der Branche nichts zu suchen hat, hab ich echte Probleme, nicht vor versammelter Mannschaft loszuheulen.
Okay, ich hab halt kein Talent. Hab ich nie behauptet. Kunstgeschmack hab ich auch keinen, wenn man sieht, dass alles, was ich mache, nicht gut ist, und alles, was gut ist, mir einfach nicht gefällt. Meine Meinung interessiert aber keinen, denn ich mach die Noten nicht. Ich finds arm, dass man gerade in der Gestaltung nicht seinen eigenen Weg findet, sondern sich nur danach richtet, was eine Person gut findet. Weil sie studiert hat.
Sehen wirs also ein, ich habe kein Talent, was Gestaltung angeht. Musik kann man auch von der Liste streichen, so sehr ich Musik auch liebe, als Teil meines Lebens, als Soundtrack of my life, als… etwas, ohne das ich nicht leben kann oder will. Ich kann keine eigene Musik machen, ich hörs einfach nicht.
Und schreiben? Rumschwallen kann ich, aber wirklich schreiben.. ich fand es heute treffend, als ich meinte, dass ich immer Symphonien schreiben will, aber am Ende kommt immer Alle meine Entchen raus. Worte liegen mir also auch nicht so, wie ich immer gehofft habe.
Und nun?
Hoffentlich baut mich der Norwegisch Kurs nachher etwas auf…
Tags: ich sollte es einfach lassen, Jahresprojekt, Musik, Norwegisch, Schreiben, talentfrei
Listening to: Tanz der Vampire - Vor dem Schloss
20. September 2007 | At work, Own little world | 0 Kommentare